Apps für Versicherungen, Steuern und Co. – 5 Tipps für junge Angestellte

22. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für Apps für Versicherungen, Steuern und Co. – 5 Tipps für junge Angestellte Kommentar(e)

Gerade jüngere Erwachsene fühlen sich oft heillos überfordert, wenn es um ihre Finanzführung geht. Mit dem ersten Job und der oft ersten eigenen Wohnung kommen plötzlich ganz neue Verpflichtungen auf junge Leute zu, die bewältigt werden wollen. Glücklicherweise helfen Apps auch auf diesem Gebiet weiter, man muss nur wissen, wo sie zu finden sind. Denn Steuern, Versicherungen, Budgetierung und Co. sind längst vom Smartphone aus zu erledigen.

Frau nutzt App

Wer heute seine Finanzen per App regeln möchte, findet sehr viele Möglichkeiten. Bildquelle: @ Rob Hampson / Unsplash.com

Apps rund um Versicherungen

Bei Versicherungen ist es meist so, dass sie abgeschlossen und die Policen in einem Ordner verstaut werden. Sinnvoll ist diese Variante, doch stammt sie praktisch noch aus der Zeit, in der Versicherungen wahrlich fürs Leben abgeschlossen wurden. Heute ist Flexibilität gefragt, die Versicherungsinhalte ändern sich regelmäßig und für weniger Geld kann es nächstes Jahr schon eine verbesserte Leistung geben. Das Problem: Wir vergessen unsere Versicherung, schließlich ist die Police säuberlich verstaut. Einige Apps helfen hier weiter:

  • Verwaltungs-Apps – sie stellen den digitalen Aktenordner dar. Die Verträge werden wahlweise fotografiert oder die wichtigsten Daten per Hand in die App eingetragen. Über die Einstellungen kann nun festgelegt werden, wie die App reagieren soll. So weist sie auf das letzte Kündigungsdatum hin und warnt, wenn die Frist bald abläuft.
  • Versicherungsmanager – Apps wie Clark bieten die Versicherungsverwaltung, doch auch die Versicherungshilfe auf dem Smartphone. Die App prüft die eingegebenen Versicherungen, zeigt auf, welche sinnvoll ist und bietet einen Versicherungsvergleich, wenn dieser gewünscht ist. Hier lassen sich weitere Informationen rund um die Clark-App finden.

Verträge allgemein verwalten

Neben Versicherungen schließen junge Angestellte eine ganze Reihe an Verträgen ab: Strombezug, Telefon, Smartphonetarif, Fitnessstudio und viele mehr. Auch diese Verträge werden in der Regel abgeheftet und schnell vergessen. Doch es gibt Abhilfe: Vertrags-Apps – sie stellen praktisch den Leitz-Ordner auf dem Smartphone da. Der Nutzer gibt all seine Verträge samt Daten ein.

  • Nutzen – zuerst einmal haben App-Nutzer ihre Verträge nun immer zur Hand und können beispielsweise gleich ihre Versicherungsnummer nennen, wenn sie bei der Freundin den Rotwein über das weiße Sofa schütten. Doch warnen die Apps auch:
  • Vertragslaufzeit – die App warnt per Push-Nachricht, wenn sich das Ende der Kündigungsfrist nähert oder ein Vertrag ausläuft.

Besonders der Benachrichtigungsservice ist nützlich, da die Wechselzeitpunkte und Kündigungsmöglichkeiten bei Verträgen nicht mehr so einfach vergessen werden können.

Haushaltsführung

Wer kennt es nicht? Das Gehalt geht ein und kurz darauf scheint es schon wieder verschwunden zu sein. Dabei ist der Monat nicht einmal zur Hälfte herum. Apps rund um die Haushaltsführung helfen nun:

  • Haushaltsbücher – mittlerweile ist die Führung wirklich einfach. Mitunter muss nur noch der Kassenbon fotografiert werden, damit ein neuer Eintrag entsteht. Wer jeden Posten einzeln aufnehmen möchte, der braucht auch nicht mehr alle Posten jedes Mal aufzuschreiben, da die App lernt. Gängige Produkte können so einer Liste entnommen werden. Gute Haushaltsbücher arbeiten jedoch nicht allein mit den Ausgaben, sondern setzen die Ausgaben den Einnahmen gegenüber.
  • Budgetierung – hin und wieder ist es ganz praktisch, sich das Geld für den Monat einzuteilen. Dabei hilft eine App, die genau diese Möglichkeit bietet. Nutzer können festlegen, wie viel ihnen für Einkäufe, fürs Tanken, für Kleidung etc. zur Verfügung stehen soll.

Doch auch Rabatt- oder Punkte-Apps helfen indirekt bei der Haushaltsführung, da sie das Sparen deutlich erleichtern.

Steuern

Der grün-graue Bogen, den die Eltern noch ausfüllten, gehört längst der Vergangenheit an. Steuern werden heute elektronisch gemacht. Die vom Staat herausgegebene Lösung, Elster, kann mittlerweile nicht nur an Computern, sondern auch als App auf dem Smartphone genutzt werden. Sie ist kostenlos, dient aber einzig der reinen Abgabe der Einkommenssteuer und weiteren Steuererklärungen. Zudem gibt es:

  • Buchhaltungssoftware – die Apps sind für Smartphones gedacht und bieten eine echte Buchhaltungssoftware für unterwegs. Je nach App und Umfang sind sogar Haushaltsbücher integriert.
  • Steuersoftware – neben Elster gibt es weitere Steuersoftware für Smartphones. Oft lassen sie sich mit Buchhaltungs-Apps verknüpfen, was natürlich die Abgabe der Steuererklärung gebührend vereinfacht.

Junge Angestellte müssen für sich entscheiden, was sie benötigen. Wer keinerlei Geldanlagen, Eigentum oder auch größere Sparkonten hat, der kommt oft mit Elster absolut zu Recht. Wer hingegen schon einen gewissen Buchhaltungsaufwand hat, der sollte in eine echte Steuersoftware investieren.

Kontenverwaltung

Auf den ersten Blick würden die meisten jungen Menschen behaupten, dass sie nur ein Bankkonto hätten. Das ist aber oft falsch, denn die digitalen Zahlmöglichkeiten zählen mit dazu. Auch ist ein übliches Sparbuch ein Konto. Es ist also sinnvoll, wenigstens eine App zu haben, die all diese Konten integriert:

  • Kontenverwaltung – grundsätzlich muss unbedingt auf den Herausgeber und auf die Sicherheit geachtet werden. In die Apps werden über Schnittstellen verschiedene Konten, Sparbücher, Wallets und Depots eingebunden. Sie sind nun immer auf einen Blick verfügbar.
  • Voraussetzung – die eigene Bank muss eine Schnittstelle für diese Apps anbieten. Das ist bei den meisten Konten mit Onlinezugang möglich.
  • Nutzen – gerade, wenn beispielsweise noch PayPal mit eingebunden werden kann, lässt sich ohne Aufwand sehen, wie viel Geld gerade auf dem PayPal-Konto ist. Zudem erlaubt es die App, Gelder über sie innerhalb der Konten zu verschieben (Festgeldkonten und Depots sind ausgenommen).

Natürlich sind diese Apps nur für diejenigen sinnvoll, die mehrere Konten bei unterschiedlichen Anbietern haben. Wer nur zwei Girokonten bei der Sparkasse hat, der sieht sie ohnehin in der bankeigenen Bankingapp.

Smartphone mit Apps

Das Smartphone wird mehr und mehr zur finanziellen Schaltstation. Bildquelle: @ Neil Soni / Unsplash.com

Fazit – Apps erleichtern das finanzielle Leben

Oft gehen Gelder verloren, weil Versicherungsverträge oder auch Stromverträge nicht rechtzeitig gekündigt wurden. Warnt eine App hingegen vor dem baldigen Ende der Kündigungsfrist und gibt mitunter gar Vorschläge für bessere und günstigere Versicherungen heraus, ist das schon hilfreich. Aber auch die Führung von Haushaltsbüchern oder die steuerlichen Angelegenheiten lassen sich mit Apps wunderbar erleichtern.

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