Mit modernem IT Management lassen sich Synergieeffekte nutzen

4. Juni 2020 Kommentare deaktiviert für Mit modernem IT Management lassen sich Synergieeffekte nutzen Kommentar(e)

 

Das mit der „New Economy“ im ausklingenden letzten Jahrtausend beginnende digitale Pionierzeitalter geht vorbei. Zahlreiche geniale Hersteller konnten die moderne Informationstechnologie mit ihren Produkten bereichern. Es herrschte eine Goldgräberstimmung wie im Wilden Westen. Nun kommt es darauf an, in den durchaus fruchtbaren Wildwuchs vergangener Tage wieder eine gewisse Ordnung hineinzubekommen, die Unternehmen den nächsten Entwicklungsschub zu bescheren verspricht.

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Bildquelle: pexels.com

So wie Ford mit der Erfindung der Normbauteile für einen produktiven Quantensprung sorgte, der eine zweite industrielle Revolution herbeiführte, lassen sich mit einem fortschrittlichen IT Management im Zeitalter von Industrie 4.0 vergleichbare spektakuläre Effekte erzielen. Worin besteht dieser Trend, wie äußert er sich und welche Chancen ergeben sich für Unternehmen bei dieser IT Strategie mit ihren angestrebten schlanken Strukturen

Wenn die Wolke übernimmt

In den meisten Unternehmen muss noch jedes einzelne Endgerät eines Mitarbeiters gewartet, konfiguriert, angepasst und repariert werden. Der Aufwand ist beträchtlich, Fehlanpassungen zwischen den einzelnen Systemen sorgen für Reibungsverluste und immer wieder kommt es aufgrund von Kompatibilitätsproblemen zu Störungen und Ausfällen.

Modernes Unified Endpoint Management (UEM) wie das System von Ivanti hingegen löst diese Probleme durch die Vereinheitlichung unterschiedlicher Standards. Die verschiedenen Systeme werden fortan über eine breite Schnittstelle zentral verwaltet. Die Steuerungsmöglichkeiten werden zu diesem Zweck aus dem einzelnen Endgerät in gehostete Desktop-Umgebungen verschoben. Ein typischer Ort für diese zentrale Steuerung ist die Cloud.

UEM und Home Office

Somit nutzen Mitarbeiter ihre Endgeräte nur noch als Terminals und greifen über Remoting-Protokolle auf die zentralen Systeme zu. Durch die Vereinheitlichung unterschiedlicher Standards gestalten sich Arbeit und Steuerung für jeden Mitarbeiter auf dieselbe einfache Art und Weise. Der Produktivitätszuwachs ist enorm. Außerdem wird der Zugriff auf die Arbeitsanwendung erleichtert und von jedem Endgerät aus möglich gemacht. Ein Mitarbeiter kann sich jederzeit von seinem Smartphone aus in das zentrale System mithilfe seines Firmenpassworts einloggen und für seine Firma produktiv tätig sein.

Hat er zum Beispiel gerade einen Geistesblitz, der das Unternehmen erheblich voranbringen könnte, kann er diesen Gedanken sofort für seinen Arbeitgeber nutzbar machen und der Gedanke geht nicht verloren. Dieser Trend, jedem Beschäftigten den Zugang zu den betriebsinternen Arbeitsprozessen vom privaten Endgerät aus zu ermöglichen, firmiert mikroökonomisch unter dem Begriff „BYOC“ (bring your own device). Die deutlichsten Vorteile sind massive Kosteneinsparungen beim Material sowie die Ermöglichung flexibler Arbeitszeiten bis hin zum Home Office. Da die Leistung schließlich über den Remoting-Protokoll-Treiber hergestellt wird, partizipieren auch Mitarbeiter mit schwächeren privaten Endgeräten am System.

Mit Parametern Betriebsprozesse optimieren

Während die Mitarbeiter reibungslos und flexibel arbeiten, hat die IT Abteilung über Monitoring alles im Blick. Fortschrittliche IT Management Systeme weisen eine beeindruckende Funktionsvielfalt auf. Sie umfassen zahlreiche betriebskritische Kennziffern, mithilfe derer die Spezialisten mit geeigneten Stellschrauben an den Parametern Stärken fördern und Schwächen angehen können. Anschauliche Balken und Diagramme klären sofort über den Erfolg dieser Maßnahmen auf. Die Analyse zur Optimierung der IT-Infrastruktur kann täglich erfolgen. Schließlich bietet das System bei potenziellen Sicherheitslücken eine automatische Alarmierung an die IT-Spezialisten, sodass diese rechtzeitig gegensteuern können.

Weitere Vorteile der IT-Normierung

Außerdem erleichtert das Desktop- und Server-Management die Automatisierung von Arbeitsabläufen. Die Arbeitsprozesse werden beschleunigt und die Produktivitätsrate schnellt in die Höhe. Bugs werden aufgespürt, bevor sie ernsthaften Schaden verursachen. Außerdem werden jeder Patch und jedes Update automatisch übernommen wie auch alle anderen Anpassungen in den Apps und Systemen, die für mehr Sicherheit und größere Effizienz sorgen.

Auf diese Weise gehört auch die Aktualisierung der Antivirensoftware zum Portfolio fortschrittlicher Anwendungen. Hackerangriffe können nicht nur abgewehrt, sondern auch dokumentiert werden, was der Polizei bei der Spurenverfolgung hilft. Da die Speicherung sämtlicher Protokolle zentral erfolgt, geht keine relevante Information mehr verloren. Das System erfüllt dabei die strengen Anforderungen von Compliance, sodass diese Datenspeicherung nicht mit dem DSGVO kollidiert.

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