Im Test: Honor Magic 8 Pro

Bild: Honor

 

Seit Jahren zählt die Honors Magic-Serie zu den festen Größen im Premiumsegment, vor allem wenn es um Smartphone-Fotografie geht. Mit dem Magic 8 Pro wird der Hersteller diese Position weiter festigen und starke Hardware mit neuen KI-Funktionen kombinieren.

Bekanntes Design, starkes Display

Optisch bleibt Honor seiner Linie treu. Dank des großen, runden Kameramoduls auf der Rückseite ist es sofort als Magic-Modell erkennbar und ähnelt in seinen Proportionen stark dem Vorgänger. Trotz neuer Sensoren verzichtet Honor bewusst auf auffällige Designexperimente. Das Gehäuse ist einwandfrei verarbeitet, die leicht abgerundeten Kanten an Display und Rückseite sorgen für eine angenehme Haptik. Dank der schmalen Ränder wirkt das Smartphone trotz seiner großen Formate nicht klobig.

Das 6,71 Zoll große OLED-Display gehört klar zu den Stärken des Magic 8 Pro. Mit einer Auflösung von 1.256 x 2.808 Pixeln stellt es Inhalte scharf gestochen dar, die Farben wirken kräftig, aber nicht unnatürlich. Die adaptive Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz passt sich flexibel an die Nutzung an und sorgt sowohl für flüssige Animationen als auch für einen sparsamen Always-on-Betrieb. Besonders beeindruckend ist die hohe Helligkeit: Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt der Bildschirm sehr gut ablesbar, was im Alltag einen echten Mehrwert bietet.

Spitzenbildschirm – Das 6,71 Zoll große Display punktet mit starken Farben, einer hohen Helligkeit und einem starken Kontrast. Bild: CDA Verlag GmbH

 

Leistung satt und KI-Geschmack

Im Inneren arbeitet mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 Qualcomms aktuell stärkster Chip. Entsprechend souverän fällt der Eindruck im Alltag aus. Apps starten ohne Verzögerung, Multitasking läuft reibungslos und auch grafisch anspruchsvolle Spiele bringen das Magic 8 Pro nicht ins Schwitzen. Mit 12 GB RAM und 512 GB internem Speicher ist das Gerät außerdem üppig ausgestattet und für eine mehrjährige Nutzung bestens gerüstet. Aktuelle Konnektivitätsstandards wie Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 6.0 und USB-C 3.2 runden das Paket ab.

Komplett neu ist die sogenannte KI-Taste an der Seite, die an den Action-Button des iPhones erinnert. Sie lässt sich individuell konfigurieren und mit bis zu drei Aktionen belegen, die je nach Art des Drucks ausgeführt werden. Besonders praktisch ist die Wisch-Funktion, etwa um in der Kamera-App stufenlos zu zoomen. In Kombination mit den KI-Diensten wird der Geschmack so zu einem vielseitigen Werkzeug, auch wenn ihr tatsächlicher Nutzen stark von den persönlichen Gewohnheiten abhängt.

Top-Technik – Die Kamera mit ihren drei Linsen liefert herausragende Fotos. Sogar bei zehnfacher Vergrößerung ist die Bildqualität stark.

Bild: CDA Verlag GmbH

 

Beim Akku geht Honor einen spannenden Schritt und setzt auf eine  Silizium-Karbon-Batterie mit 6.270 mAh. Diese sorgt für ausdauernde Laufzeiten im Alltag. Im Browsertest erreichte das Gerät knapp 23 Stunden. Geladen wird kabelgebunden mit bis zu 100 Watt, kabellos mit bis zu 80 Watt, wobei hierfür ein spezielles Ladegerät notwendig ist.

Voller Fokus auf die Kamera und lange Updates

Die Kamera bleibt das Herzstück des Magic 8 Pro. Sie kombiniert eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung, ein 50-Megapixel-Ultraweitwinkelobjektiv mit Makrofunktion und ein 200-Megapixel-Teleobjektiv. Bei Tageslicht überzeugen die Aufnahmen mit hoher Detailtreue und ausgewogener Farbwiedergabe. Besonders das Teleobjektiv sticht hervor: Selbst bei zehnfacher Vergrößerung bleiben die Bilder scharf und kontrastreich. Der 100-fache Zoom ist eher als Technik-Demonstration zu verstehen, da die Qualität hier deutlich abnimmt. Auch bei Nacht liefert die Kamera insgesamt überzeugende Ergebnisse, lediglich das Ultraweitwinkelobjektiv fällt ohne optische Stabilisierung etwas ab.

Softwareseitig läuft MagicOS 10 auf Basis von Android 16. Die Oberfläche ist übersichtlich, bringt jedoch zahlreiche vorinstallierte Honor-Apps mit. Positiv fällt die Update-Politik aus: Bis zu sieben Jahre Sicherheits- und Android-Updates versprechen langfristige Unterstützung auf Top-Niveau.

Schneller Lader – Kabelgebunden lässt sich das Honor Magic 8 Pro mit einer Leistung von bis zu 100 Watt laden. In 44 Minuten ist der Akku komplett geladen.

Bild: CDA Verlag GmbH
Vorteile
Nachteile
– Schnell & flüssig

– Helles 120 Hz Display

– Lange Akkulaufzeit
– Kamera bei Nacht

– Viele vorinstallierte Apps

– Klobiges Kameramodul
Hersteller
Ehre
Modell
Magic8 Pro
Preis (Testgerät)
856,99 Euro
Tabelle
Android-Version
16
CPU-Hersteller
Qualcomm
CPU-Modell
Snapdragon 8 Elite Gen 5
CPU-Taktung
2 x 4,6 GHz + 6 x 3,62 GHz
GPU-Modell
Adreno 840
Arbeitsspeicher
12 GB
Speicherpraktikant
256 GB, 512 GB, 1024 GB
SD-Karte (max. Größe)
Kamera (Haupt-/Front)
200 / 50 MP
USB-Anschluss
USB Typ-C
Bluetooth-Version
6
WLAN-Standard
a, b, g, n, ac, 6e, 7
LTE
Fingerabdruckscanner
NFC
Abmessungen
161,2 x 75 x 8,3 mm
Gewicht
219 g
Akku-Kapazität
6270 mAh
Akku tauschbar
Laden (kabellos)
Ja
Schnelladen
Ja
Ladezeit 0-50 / 31   min**
19 Minuten
Ladezeit 0-100   / 88 min**
44 Minuten
Laufzeit Browser /   897 min**
1369 Minuten
Laufzeit Video /  978 min**
1583 Minuten
Laufzeit 3D-Spiel /   400 min**
540 Minuten
Anzeigegröße
6,71 Zoll
Anzeigetyp
OLED
Display-Auflösung
1256 x 2808 Pixel
Display-Pixeldichte
458,44 ppi
Helligkeit Ø /   451 cd/m²*   *
810,11 cd/m²
Helligkeit (max.) /   498 cd/m²*   *
821 cd/m²
Anzeige
4.6
Geschwindigkeit (Leistungstest)
5
Geschwindigkeit (Hardware)
4.8
Akku (Laufzeit)
5
Akku (Hardware)
4,5
Merkmale
4.4
Kamera
5
Verarbeitung
5
Design
4

Gesamtnote: Hervorragend 96%

Preis/Leistung: Gut