Die innovativsten Apps – Topliste

Auch ausgefuchsten Smartphone-­Usern geht es so: Regelmäßig wird man überrascht von neuen Apps, die oft die simpelsten Ideen umsetzen und gerade dadurch großen Nutzen bringen – oder aber eine Menge Spaß. Wir stellen die innovativsten unter ihnen vor.

 

 

 

Storyclash

Nachrichten-Apps gibt es viele. Wieso also noch diese App installieren? Die Antwort ist einfach: Storyclash ist die News-App der nächsten Generation. Denn bei Storyclash bekommen Sie nicht einfach irgendwelche Nachrichten präsentiert, sondern die auf Facebook meist geteilten Beiträge. Damit wissen Sie sofort, was heute los war und worüber heute Deutschland gesprochen hat. Aber Sie können Ihre Suche auch verfeinern: Was sind die Aufreger in der Weltwirtschaft? Welche topaktuellen Neuigkeiten gibt es aus den USA und was tut sich im Sport in ­Österreich?

Zur Wahl stehen Beiträge in Deutsch, Englisch, Französisch oder eben der ganzen Welt. Bei den englischen Beiträgen können Sie noch differenzieren nach Beiträgen aus den USA, Australien und Großbritannien und die deutschen News lassen sich in Beiträge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aufteilen.

Jetzt, Heute, Woche oder Monat?

Durchsucht werden alle relevanten News-Portale der ganzen Welt und zwar im Sekundentakt. Die meist geteilten Beiträge von jetzt, von heute, von der ganzen Woche oder in diesem Monat werden in Echtzeit aufgelistet und mit einem Vorschaubild präsentiert. Ein Klick genügt und Sie sind in der Lage, den kompletten Beitrag zu lesen.

Meine Tageszeitung

So richtig persönlich gibt sich ­Storyclash nach einem Facebook-Login. Denn erst dann können Sie Seiten abonnieren und sich Ihre ­indivi­duelle Tages­zeitung mit Ihrem ­eigenen Wunschressorts ­zusammenstellen. Und ­natürlich finden Sie in der App auch die Topseiten aufgelistet, etwa Buzzfeed, The Mirror, Le Monde, 9GAG, BBC News, The Verge, aber auch viele deutsche Seiten wie z.B. Bild,  Der Postillon, Spiegel uvm.

Mit Storyclash verpassen Sie nie wieder die wichtigsten Nachrichten der Welt, denn die meistgeteilten Beiträge erscheinen immer ganz oben. Sie stellen sich im Nu Ihre ­eigene Tageszeitung zusammen. Einfacher geht es nicht mehr. ­Insofern schließen wir uns gerne der aktuell guten ­Bewertung im Play Store an.

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Groopic

Groopic nimmt sich des Problems an, dass auf Gruppenfotos ärgerlicherweise meist der Fotograf fehlt. Das Problem löst diese App dadurch, dass zwei Fotos aufgenommen werden: Auf dem ersten Foto sind Sie wie üblich nicht zu sehen. Für das zweite Foto jedoch entfernt sich einer Ihrer Freunde aus der Gruppe, Sie stellen sich zu der Gruppe hin und der Kollege macht eine Gruppenaufnahme. Anschließend kombiniert die App die beiden Fotos zu einem Foto, auf dem dann alle Anwesenden zu sehen sind. Das funktioniert prinzipiell auch sehr gut. Sie müssen beim Fotografieren nur darauf ­achten, dass auf dem ersten Foto genügend Platz für Ihre Wenigkeit ­vorhanden ist.

Groopic sorgt dafür, dass Gruppenfotos mehr Spaß machen, weil selbst der Fotograf nicht mehr fehlt. Leider macht die aktuelle Version nur Fotos mit niedriger Auflösung.

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Camera51

Es gibt genügend Apps, die ein Foto verschönern, wenn man es schon gemacht hat. Diese App setzt früher an, denn sie hilft dabei, eine gute Roh-Aufnahme zu machen. Bildausschnitt und Bildkomposition sind die entscheidenden ­Schlagwörter. Wer hier wenig Erfahrung hat, wundert sich, warum trotz tollem Smart­phone die Bilder von anderen immer mehr hermachen. Ein ­spezieller Algorithmus analysiert die Szene und bietet uns anhand traditioneller Kompositionsregeln – wie z.B. dem Goldenen Schnitt – den passenden Ausschnitt an. Weil die App nicht alles weiß, kann man auch nachhelfen: Bis zu drei Objekte können durch Antippen markiert werden. Die App ermittelt dann den besten Ausschnitt.

Endlich eine Foto-App, die das große Spektrum an Anwendungen sinnvoll erweitert, da sie dort ansetzt, wo man am meisten bewirken kann: beim Schießen des Fotos.

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Gallery Doctor Handy Reiniger

Es geht ganz schnell, hier ein paar Selfies, dort ein paar verwackelte Partybilder und ruckzuck ist der Speicher voll – mit Fotos, die man schon längst vergessen hat und vielleicht auch nie wieder sehen möchte. Diese App soll helfen, schlechte Fotos zu entsorgen, ohne mühsam den gesamten Speicher durchzusehen. Sie erkennt, welche ­Bilder verwackelt sind, unterbelichtet, in ähnlicher Art mehrfach vorkommen und sogar, welche langweilig sein dürften. Dieser Check braucht zwar seine Zeit, man muss aber nicht dabei zuschauen. Am Ende werden die für schlecht befundenen Schnappschüsse präsentiert, dann heißt es Daumen hoch oder runter. Das geht einzeln oder gruppenweise (bei Serienaufnahmen).

Für den größten Teil aller Smartphone-User eine sehr ­sinnvolle App, die auf intelligente Weise hilft, den Datenspeicher von unnötigem Bilderballast zu befreien.

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Pushbullet

Pushbullet ist so ­einfach, dass es schon wieder schwer­ fällt, diese App zu ­erklären, Man kann mit ihr im besten Sinne barrierefrei Daten austauschen: Es gibt keine Anmeldezeremonien, man muss keine E-Mails verschicken oder Inhalte erst umständlich irgendwo hoch- und dann wieder runterladen, nur weil man sie auf einem anderen Gerät nutzen möchte. Fotos, Dokumente, Checklisten, Adressen, alles kann ganz einfach von A nach B verschoben, also „gepusht“ werden. Empfänger können Freunde sein und andere Geräte wie Tablets oder der eigene PC. Die Übertragung erfolgt blitzschnell (vorausgesetzt die Internetverbindung spielt mit). Einzige Kritik: Es gibt noch keine deutschsprachige Version dieser großartigen App.

Empfehlenswert für alle, die sich schon immer einen unkomplizierten und verzögerungsfreien Datenaustausch zwischen verschiedenen Endgeräten gewünscht haben.

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Here Maps

Eine Navi-App mit Offline-Kartenmaterial und dazu noch gratis? Klingt utopisch, ist aber wahr. Hinter dieser milden Gabe steckt kein geringerer als der finnische Gummistiefel- und Kommunikationskonzern ­Nokia. Die mobile Umsetzung des gleichnamigen Routen­planer-Portals ist mittlerweile ihrer Beta-Phase entwachsen, Holperer sollten endgültig der Vergangenheit angehören. Durch die Navi-Funktionen und die kostenlosen Offline-Karten kann die ­Anwendung den kommerziellen Navi-Anbietern jetzt also wirklich das Fürchten lehren.

Eine ernstzunehmende Offline-Alternative zu Google Maps.

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Sleep Better With Runtastic

Ein Tag steht und fällt mit der Tatsache, wie erholsam die Nacht zuvor war. Das hängt nicht nur von der Dauer des Schlafes ab, sondern auch von seiner Qualität. Wer also dauerhaft schlecht schläft, kann mit dieser App seine nächtliche Erholungsphase ­analysieren. Vor der ersten Verwendung muss die App kalibriert werden, danach findet das Smartphone nachts seinen Platz direkt neben dem Kopfkissen und zeichnet Bewegungen auf. Eine Protokoll-Funktion erlaubt es, besondere ­Ereignisse wie Stress oder Alkoholgenuss zu notieren, auch ein Traumtagebuch lässt sich führen.

Diese App ist ein erster Schritt gegen nächtliche Unruhe.

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Fyuse Beta

Immer mehr Internetwarenhäuser präsentieren 3D-Ansichten ihrer Produkte. So ein Foto ist plastischer als ein zweidimensionales. Mit dieser App können Sie selbst „räumliche“ Bilder anfertigen. Sie nehmen dazu ein Video auf, bewegen sich um ein Foto-Objekt oder durch eine Landschaft. Die Anwendung ­errechnet aus den Serienbildern dann ein dynamisches Standbild: Entweder ändert man durch Handybewegung die Perspektive oder dreht ein Objekt durch Wischen über das Display. Die Bilder kann man via Facebook mit anderen teilen, leider wird nur eine geringe Auflösung gespeichert.

Cooles Foto-Feature mit einigen Kinderkrankheiten.

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PhotoMath

Es ist seit Griffel und Schiefertafel der Traum von Generationen von ­Schülern, die wegen des Matheunterrichts schlecht schlafen: ein Rechner, und zwar einer, der Gleichungen „versteht“, dem man sie nicht mehr übersetzen muss. Das ist ja bei vielen das eigentliche Problem. Dieser Traum scheint mit dieser Scan-App wahr geworden zu sein. Aufs Aufgabenpapier halten, fertig. Gut, ein bisschen muss man relativieren: Komplexe Terme schluckt sie nicht, einfache Gleichungen mit einer Variablen machen keine Probleme. Einschränkungen: Handschrift wird nicht erkannt, ein Scanton ist verräterisch.

Nette Erleichterung für faule Schüler und Hobbyrechner.

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