Fingerabdruck-Scanner (APPsurd)

31. Juli 2012 0 Kommentar(e)
Fingerabdruck-Scanner (APPsurd) Androidmag.de 3 3 Sterne

Ein unbedarfter Anwender legt seinen Daumen auf dein Tablet, und die App gibt datenschutzrechtlich relevante Details aus. (kostenlos)

Google und Co weiß alles über Dich!

Wie kann das sein? Ganz einfach. Die App scannt den Fingerabdruck und vergleicht diesen mit den Datenbanken von Facebook, Twitter und Co. Die wenigsten wissen, dass diese Datenkraken sogar über die Fingerprints der Anwender verfügen. Da genügt es einmal den Monitor zu berühren und schon hinterlegen Google und Co. den Fingerabdruck in ihren Datentresoren. Man muss sich also nicht wundern, wenn die Community alles über einen weiß, nur auf Basis eines Fingerabdrucks. So oder so ähnlich musst du deinem Freund das weißmachen, schließlich muss es recht glaubwürdig rüberkommen. Und du wirst es nicht glauben – auf diesen Trick fallen immer wieder Leute herein. Die glauben dieses Märchen in der Tat.

Alles nur ein Trick

Doch wie kommt die App nun tatsächlich zu den relevanten Daten? Nun, da ist Handarbeit angesagt. Die musst du klammheimlich und unbeaufsichtigt zuvor eingeben, und zwar Daten, die da wären: Name, Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Augenfarbe, Religion und Nationalität. Dabei ist es dir überlassen, ob du alles und vor allem, ob du alles richtig eingibst. Bei besonders kritischen Zeitgenossen sollte man am besten nur ein paar ausgewählte Daten eingeben und gegebenenfalls sogar ein paar Fehler integrieren, weil das Ganze sonst recht unglaubwürdig wird.

Achte darauf dass dich dein Freund beim Eingeben der Daten nicht ertappt.

Achte darauf dass dich dein Freund beim Eingeben der Daten nicht ertappt.

Sind die Daten erst einmal hinterlegt, zeigt man seinem Freund diese unglaubliche App und bittet ihn, nachdem man noch schnell den Button „Ok, ready to fool“ gedrückt hat, seinen Daumen auf das Tablet zu legen. Das Scannen kann schon mal einige Sekunden dauern, schließlich muss das Ergebnis ja stimmen. Und dann die großen Augen des Anwenders! Oder auch nicht! Denn nicht jeder wird auf diesen Trick hereinfallen. Aber ein paar werden es sein und deshalb lohnt es sich.

Fazit

Gute Idee mit trivialer Umsetzung. Was nicht zwingend ein Minus ist, schließlich braucht man ja nicht mehr. Allerdings wäre es ideal, wenn man – vorausgesetzt es wurden bereits Daten eingegeben – irgendwie vom Homescreen bzw. von eigenen Apps über das Icon direkt zum Scanner gelangt und nicht erst zur Dateneingabe. Das wäre noch glaubwürdiger. Darüber hinaus muss man über diese App keine Worte verlieren. Sie ist absolut sinnfrei, macht aber in kleiner Runde sicher viel Spaß. Unklar ist, wieso die App so viele Berechtigungen benötigt. Aber vielleicht legt sie ja heimlich tatsächlich eine Fingerprintdatenbank an …

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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