App-Review: Artisto

4. September 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: Artisto Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Aus Fotos Kunstwerke machen, das k├Ânnen inzwischen viele Apps, Artisto geht einen Schritt weiter und spezialisiert sich auf Videos (kostenlos, keine In-App-K├Ąufe).

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Wer bereits mit Prisma oder einer der vergleichbaren Apps gearbeitet hat, wird auch hier sofort einsteigen k├Ânnen: Video aufnehmen (wobei hier maximal zehn Sekunden m├Âglich sind), den Filter anwenden und das Video neu rendern.

Alles extern

Manch einer wundert sich, dass die App mit dem Internet verbunden sein muss, um korrekt arbeiten zu k├Ânnen. Der Grund ist ebenso einfach, wie faszinierend: Wie auch Prisma arbeitet Artisto mit k├╝nstlicher Intelligenz. Die hierf├╝r n├Âtige Leistung kann nicht auf einem Smartphone bereitgestellt werden. Diese Aufgabe ├╝bernehmen die Server des Herstellers. Folglich ist es erforderlich, dass die App ├╝ber Internet Verbindung damit aufnimmt.

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Sehr ansehnlich

Entsprechend ansehnlich sind die Ergebnisse: Artisto stellt rund 20 Filter zur Auswahl (zum Beispiel Blue Dream, Art Nouveau, Cubes, Pencil Dream oder Shades of Grey) ÔÇô also ein gutes St├╝ck weniger, als die rund 30 bei Prisma. K├╝nstlerisches Niveau und Qualit├Ąt der Filter sind allerdings sehr hoch, die Ergebnisse sind auch bei detailreichen Aufnahmen und bei hoher Dynamik sehr ansehnlich. Die Bearbeitungszeit geht v├Âllig in Ordnung. Da hier Videos bearbeitet werden, dauert das ganze Procedere nat├╝rlich etwas l├Ąnger, als bei statischen Fotos, ist aber im Rahmen. Bereits nach wenigen Sekunden war das erste Testvideo fertig gestellt.

Die Bedienung erschlie├čt sich bereits auf dem ersten Blick, in drei Bedienschritten ist aus einer einfachen Videoaufnahme ein interessantes Kunstwerk geschaffen. Am Ende lassen sich die fertigen Werke mit einem Tipp in Facebook & Co. teilen.

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Fazit

In puncto Videoverfremdung ist Artisto die Nummer 1, wahrscheinlich solange, bis Prisma dieses Feature nachreicht. Die Ergebnisse sind in der Tat Kunstwerke.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Gesch├Ąftsf├╝hrer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spa├č, dass er daf├╝r sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft nat├╝rlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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