Opera Mobile Classic

Tam Hanna 12. Juni 2013 0 Kommentar(e)
Opera Mobile Classic Androidmag.de 5 5 Sterne

Die meisten Ersatzbrowser für Android beschränken sich darauf, dem hauseigenen Webkit-Browser ein anderes Interface zu verpassen. Opera geht mit seiner eigenen Engine einen anderen Weg (kostenlos).

OperaTitel

Nutzer des Desktop-Browsers freuen sich daran, dass die bekannte Startseite mit den Schnellverknüpfungen auch aufs Mobiltelefon kommt. Auch sonst verhält sich das Produkt im Großen und Ganzen so, wie ihr es vom Rechner her kennt. Wer Opera Mini verwendet, kommt ebenfalls schnell zurecht.

Rendering am Rechner

Anders als Mini kommt hier die volle, vom Desktop her bekannte Rendering-Engine zum Einsatz. Das bedeutet, dass die Webseiten wie am PC erscheinen – zumindest dann, wenn du den Browser in den Einstellungen anweist, sich dem Server gegenüber nicht als Handy auszugeben.

Trotzdem funktioniert das Zoomen ohne Probleme, ein hochleistungsfähiges Reflow-Modul sorgt dafür, dass der Textumbruch dynamisch an die Webseitenansicht angepasst wird.

Besonders nützlich ist die Opera Turbo-Funktion. Diese verwendet einen Server des Anbieters, der die anzuzeigenden Webinhalte komprimiert und so Bandbreite spart. Dieser Prozess nimmt allerdings Zeit in Anspruch. Bei schnellen Verbindungen ist es oft sinnvoller, ohne Opera Turbo zu surfen – die Voreinstellungen sehen diese Umschaltung vor.

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Opera Link

Opera ist für eine Vielzahl von Plattformen verfügbar. Mit Link versucht der Hersteller, die Browsing-Experience zwischen den verschiedenen Systemen abzugleichen. Das bedeutet, dass Einstellungen wie z.B. die Bookmarkliste oder die Schnellstarticons auf allen Geräten gleich sind. Das spart im praktischen Einsatz jede Menge Zeit.
Fragwürdiger Flash-Support Der Flash-Support des Browsers wirkt nicht wirklich ausgebaut. YouTube-Videos öffnen sich in einem eigenen Playerfenster, die diversen anderen Flash-Applets lassen sich nicht ausführen. Sonst funktionieren fast alle Webseiten ohne jegliches Problem. Im Vergleich zum Default-Browser fällt auf unserem Zweikernhandy stellenweise eine etwas längere Wartezeit auf.

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Fazit

Dieser Browser basiert auf der hauseigenen Rendering-Engine von Opera – das Unternehmen hat die Entwicklung davon vor kurzer Zeit eingestellt. Trotzdem bietet der vorliegenden Browser eine Vielzahl von wertvollen Funktionen an, die Darstellung der Seiten ist großartig. Wer Opera am Desktop nutzt, profitiert zudem von Link: die Synchronisation von Bookmarks und Co spart in der Praxis jede Menge Zeit.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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