ScreenPop Lockscreen Messenger

8. März 2015 0 Kommentar(e)
ScreenPop Lockscreen Messenger Androidmag.de 4 4 Sterne

Fotos per Mail oder WhatsApp zu verschicken war gestern: Mit ScreenPop landen deine SchnappschĂĽsse ohne Umwege auf dem Sperrbildschirm deiner Kontakte (kostenlos, werbefrei).

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Da du dank deines Smartphones eine Kamera immer dabeihast, war es noch nie so einfach, einzigartige Momente mit deinen Freunden zu teilen. Die Entwickler des Locket Lockscreens haben sich aufgemacht und mit ScreenPop das Versenden und Anschauen von Bildern so einfach wie möglich gestaltet. Die App schickt die Schnappschüsse direkt auf den Sperrbildschirm des Kontaktes und löscht sie ähnlich wie bei der vor allem in den USA extrem populären App Snapchat anschließend wieder.

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Snapchat fĂĽr den Lockscreen

Nach der Installation der kostenlosen App musst du dich wie bei WhatsApp mit deiner Telefonnummer anmelden und schon kann es losgehen. Du kannst ab sofort direkt von deinem Lockscreen aus ein Selfie oder ein Foto mit der RĂĽckkamera machen, es rotieren, Text hinzufĂĽgen oder mit verschiedenen Farben drauf los malen. Alternativ lassen sich auch kurze Textnachrichten oder Emoticons verschicken.

Als Empfänger kannst du erhaltene Fotos liken oder eine Antwort verschicken. Wie erwähnt, wird so wie bei Snapchat ein Foto oder Text nach der Betrachtung direkt gelöscht – es sei denn, du sicherst es mittels eines Screenshots.

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Falsches Versprechen und ungeklärter Datenschutz

Durch das Selbstzerstörungs-Prinzip suggeriert ScreenPop ein hohes Maß an Privatsphäre und dürfte dadurch so manche Nutzer und Nutzerinnen zum Versand pikanter Bilder animieren. Das ist aber ein leeres Versprechen, da sich erhaltene Nachrichten ohne Probleme per Screenshot speichern lassen. Außerdem poppen neue Nachrichten automatisch auf, was ebenfalls nicht gerade diskret ist.

Fraglich ist auch, was die Entwickler mit versendeten Nachrichten machen. Werden diese wie bei Snapchat auch zwischengespeichert und sind für etwaige Hackerangriffe anfällig?

Fazit

Technisch ist ScreenPop gut umgesetzt, eine deutsche Ăśbersetzung gibt es aber nicht. Wer Englisch kann und sich ĂĽber die Risiken bewusst ist, kann die App definitiv mal ausprobieren.

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Andreas Gutzelnig   Leitung der Redaktion

 

Freut sich, dass Android immer mehr den Einzug in die spannende Technik-Welt der Autos und Häuser findet.

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