A5 Browser

Hartmut Schumacher 3. Juni 2015 0 Kommentar(e)
A5 Browser Androidmag.de 4 4 Sterne

Der „A5 Browser“ ist laut Hersteller „extrem leichtgewichtig“ und schnell. Mal schauen, ob das stimmt. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Bei der App „A5 Browser“ handelt es sich um einen Web-Browser, der auf „selten genutzte“ Funktionen verzichtet. Dadurch schaffen es die Programmierer, die App sehr klein zu halten: Der „A5 Browser“ belegt nach dem Installieren lediglich etwa 1,6 MByte Speicherplatz. Der Standard-Browser Chrome dagegen kommt auf stolze 67 MByte.

Der Hersteller betont auch, wie schnell der „A5 Browser“ sei. Auf einem halbwegs modernen Mittelklasse-Smartphone ist allerdings kein großer Geschwindigkeitsvorteil im Vergleich zu Chrome festzustellen.

Gedacht ist der Browser hauptsächlich für leistungsschwache Smartphones mit wenig Speicherplatz. Auf solchen Geräten machen sich die Besonderheiten des „A5 Browser“ eher bemerkbar.

Erfreulich, dass die App die Möglichkeit bietet, das Herunterladen und Darstellen von Bildern auszuschalten. Das schont das Datenvolumen und sorgt bei langsamen Internet-Verbindungen für einen schnelleren Seitenaufbau.

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Optional: Bing oder DuckDuckGo statt Google

Wer Gründe dafür hat, statt Google eine andere Internet-Suchmaschine zu verwenden, der ist mit dem „A5 Browser“ ebenfalls gut bedient. Denn das Programm ist in der Lage, als Standardsuchmaschine auch Bing, DuckDuckGo, Yahoo, AOL oder Ask zu benützen.

HTML5-Videos vermag der Browser abzuspielen. Vergeblich dagegen sucht man nach der Möglichkeit, ein Register im Hintergrund zu öffnen oder im Inkognito-Modus zu surfen. Eine Funktion zum Durchsuchen der aktuell angezeigten Seite ist irritierenderweise ebenfalls nicht vorhanden.

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Fazit

Bezüglich der Funktionsvielfalt ist der „A5 Browser“ keine Konkurrenz für Chrome und andere ausgewachsene Web-Browser. Wer jedoch ein vergleichsweise langsames Smartphone mit wenig Speicher im Einsatz hat, für den lohnt sich ein Blick auf die App.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.