Das sind die bestätigten Neuerungen von Ice Cream Sandwich

Redaktion 27. September 2011 2 Kommentar(e)

Die Einführung von Android 4.0 Ice Cream Sandwich steht kurz bevor, wir haben für euch noch einmal die wichtigsten bereits bestätigen Neuerungen zusammengefasst.

Android 4.0 soll ein echter Quantensprung in der Welt der mobilen Betriebssystemen werden. Während Honeycomb für Tablets ausgelegt ist, soll Ice Cream Sandwich den selben Fortschritt auch auf Smartphones bringen.

Android @ Home

Mit Android @ Home wird das Ice Cream Sandwich zur Universalfernbedienung. Genau genommen handelt es sich dabei um ein Framework bzw eine Schnittstelle, mit der sich eine Vielzahl von Haushaltsgeräten steuern lassen soll, vom Licht über die Stereoanlage bis zur Waschmaschine – entsprechende Geräte sollen schon ab 2012 auf den Markt kommen.

NFC-Übertragung

NFC-Chips werden in immer mehr Smartphnoes verbaut. Mit „Near Field Communication“ lassen sich auf kurzer Distanz Daten austauschen, ähnlich wie das bei Bluetooth funktioniert aber mit weniger Umständen verbunden. Google Wallet wird NFC Chips als Bezahlmöglichkeit nutzen, Ice Cream Sandwich soll noch weiter gehen und aus NFC eine Datenschnittstelle machen. So zeigt etwa ein Video auf Youtube, wie man durch das bloße Zusammenhalten zweier NFC-Geräte Daten austauschen kann.

Headtracking API und 3D

Mit der Headtracking Schnittstelle (API) sollen Anwendungen über die Webcam dem Gesicht einer Person folgen können. Dies soll zum Beispiel ermöglichen, das ein Programm bei einer Videokonferenz automatisch auf die sprechende Person heranzoomt. Aber auch für die Stereoskopie, also die quasi-3D Darstellung von Bildern von Inhalten auf dem Display, ist denkbar wenn man über die Headtracking API die die Augenposition errechnen kann wie das zum Beispiel bei Nintendos 3DS funktioniert.

Honeycomb als Vorbild

Natürlich enthält Ice Cream Sandwich auch all die Verbesserungen und Neuerungen von Honeycomb, insofern sie bei Smartphones Sinn machen. Dazu zählen die deutlich schnellere Grafikdarstellung dank Hardwarebeschleunigung, ein besserer Browser, die neue Oberfläche, neue und verbesserte Google Anwendungen, die Möglichkeit alle Daten zu verschlüsseln sowie ein erweiterter Support für USB-Geräte.

Neben diesen als Sicher geltenden Informationen gibt es auch noch ein paar Gerüchte, auch wenn diese sich sehr hartnäckig halten. So arbeitet man sowohl an einer verbesserten On-Screen Tastatur als auch an einer besseren text-to-speech Ausgabe.

(via androidpolice.com)

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