App-Review: Bully: Anniversary Edition

Tam Hanna 21. Dezember 2016 Kommentare deaktiviert für App-Review: Bully: Anniversary Edition Kommentar(e)
App-Review: Bully: Anniversary Edition Androidmag.de 5 5 Sterne

Als dieses Action-Rollenspiel im Jahr 2006 auf den Markt kam, löste es eine Moralpanik aus. Nun steht das von den GTA-Machern entwickelte Game erstmals für Android zur Verfügung. (6,99 Euro, ohne In-App-Käufe)

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Die Geschichte von Bully – Deutsche kennen es wahrscheinlich als Canis Canem Edit – ist schnell erklärt: Deine Wenigkeit schlüpft in die Rolle eines 15-jährigen Troublemakers, der von seiner Mutter und seinem Stiefvater nach dem Produzieren von Ärger in ein amerikanisches Internat mit höchst zweifelhaftem Ruf eingeliefert wird. Deine Aufgabe besteht nun darin, in dieser Schule so lang wie möglich zu überleben und dabei die eine oder andere Mission zu erledigen.

Willkommen im Krieg

Amerikanische Schulen neigen zur Gangbildung. Also ist das erste Erlebnis deines Protagonisten, dass er von einer Gruppe anderer Studenten angefallen wird, weil er „neu hier“ ist. Ganz im Stil von GTA schlägst du deine Konkurrenten zusammen, was deinen Stand bei dieser Gruppe naturgemäß nicht besonders verbessert. Im Laufe der Zeit findest du zudem diverse Waffen, die dir bei der Diskussion der Gegner wertvolle Unterstützung leisten.

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Schulleben will gelebt sein

Inmitten all der Kämpfe und „Knutschereien“ darfst du nicht darauf vergessen, regelmäßig den Unterricht zu besuchen. Das ist nicht nur aus rechtlichen Gründen wichtig: Wenn du die in Minispielart stattfindenden Unterrichtsstufen erfolgreich erledigst, schaltest du Schritt für Schritt neue Fähigkeiten frei, die dir bei der Bewältigung der nächsten Missionen helfen.

Diese Fertigkeiten sind übrigens dringend notwendig: Im Spielverlauf darfst du dich schon einmal als Drogenkurier und/oder Helfer bei der Organisation einer Sexparty betätigen.

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Technisch sauber

Portierungen von PC-Spielen auf Android sind immer etwas problematisch, weil du am Tablet keine Tastatur und keine Maus mit mehreren Knöpfen hast. Rockstar Games gelingt dies im Fall von Bully recht erfolgreich. Grafik und Sound entsprechen dem, was im Jahr 2006 Preise gewonnen hat. Auf unserem Testgerät funktionierte das Spiel – trotz extrem hoch auflösendem Bildschirm – ohne Probleme. Dass die Steuerung am PC bequemer vonstattengeht, steht hingegen außer Frage.

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Fazit

Bully ist ein App gewordenes Stück Computerspielgeschichte. Ob der sehr langen Spieldauer und der absolut packenden Story ist dies ein Game, dem wir am liebsten zehn von fünf Sternen vergeben würden. Der Preis von rund sechs Euro wirkt auf den ersten Blick hoch, ist aber voll und ganz gerechtfertigt.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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