US-Kunden bereiten Sammelklage gegen Samsung wegen den Note 7 vor

Samsung kommt nicht zur Ruhe. Nach dem endgültigen Produktionsstopp folgen nun die ersten Klagen. Vorbereitet wird gerade eine Sammelklage, die noch nicht einmal im Zusammenhang zu den unmittelbaren Sachschäden durch das potentiell gefährliche Gerät steht.

Kunden fordern Schadenersatz für Ausfälle

Bevor das tatsächliche Desaster offensichtlich wurde, hatte Samsung rund eine Millionen Note 7 in den USA verkauft. Letztlich wurde der zweite Rückruf auf die fast doppelte Anzahl dieser Geräte ausgeweitet. Schlussendlich ist das genug Stoff für weiteren Ärger durch die sehr verbraucherfreundlichen US-Gesetze.

Die Kläger fordern Schadensersatz für den Nutzungsausfall. Zwischen der Rückruf-Aktion und dem tatsächlichen Austausch seien, so die Argumentation der Kläger, rund drei Wochen vergangen, eine Zeit, in der sie ihre Geräte nicht nutzen konnten, während die Mobilfunkverträge aber weiter liefen. Dafür möchten sie entschädigt werden.

Zur Zeit befindet sich die Klage noch in der Prüfung durch die zuständigen Gerichte, einer Sammelklage wurde noch nicht zugestimmt. Kommt es aber soweit und bekommen dazu noch die Kläger recht, dürfte der koreanische Elektronikriese noch weitere Sparstrümpfe umkrempeln müssen.

Quelle: cnbc.com