5 Dinge, die für die Samsung Gear Live sprechen

Auf der Keynote der Google I/O wurde gestern unter anderem Android Wear mit der LG G Watch angekündigt. Die Smartwatch von LG war schon im Vorfeld bekannt, doch es gab auch eine Überraschung: Samsung hat ebenfalls eine Smartwatch mit Android Wear im Repertoire und sie hört auf den Namen Gear Live.

Auch interessant: Das sind die 11 wichtigsten Android-Neuerungen der Google I/O 2014

1. Android Wear statt Tizen

Samsung beackert mit diversen Gear Smartwatches schon seit geraumer Zeit den Markt. Nun gesellt sich zur Gear Fit, Gear 2 und Gear Neo auch noch die Gear Live. Der Unterschied zu den anderen Produkten: Die Live läuft mit Android Wear, während die anderen Geräte auf Tizen als Betriebssystem zurückgreifen. Der Vorteil: Da vermutlich viele Hersteller auf Android Wear setzen werden, wird Android Wear schneller wachsen als das hauseigene Betriebssystem von Samsung.

2. Google Now mit an Bord

Dank Android Wear hat man auf der Gear Live Zugriff auf den Assistenten Google Now, der nicht nur relevante Informationen einblendet, sondern auch über Sprachkommandos gesteuert werden kann. Je nachdem, welche Infos gerade Google Now auf dem Smartphone anzeigt, werden diese auch auf der Uhr eingeblendet. Mit einem Wisch nach links oder rechts können diese auch verworfen werden. Gleiches gilt auch für Benachrichtigungen.

3. Super AMOLED Display

Typisch für ein Samsung-Gerät kommt auch diese Smartwatch mit einem brillantem Super AMOLED-Display daher, dass mit satten und intensiven Farben überzeugen kann. Das IPS LCD-Display der LG G Watch zum Beispiel bietet hier viel weniger intensive Farben.

4. Wasserdicht, anpassbar & fit

Wie auch schon bei den anderen Gear-Wearables ist es auch bei der Live Smartwatch möglich das Armband gegen ein anderes auszutauschen. Sehr praktisch ist auch, dass die Uhr spritzwasserfest ist und somit einen kleinen Untertaucher im Swimming-Pool – dank IP67-Standard – einwandfrei übersteht. Wie auch die meisten anderen Smartwatches kommt auch dieses Exemplar mit einem Herzfrequenzsensor daher.

5. Bereits verfügbar

Der größte Vorteil ist aber mit Sicherheit die Verfügbarkeit sowie der Preis des Geräts. Anders als die Moto 360 zum Beispiel ist die Gear Live bereits über den Play Store für 199 Euro erhältlich.

Samsung bleibt Android treu

Damit ist – zumindest vorerst – entgegen aller Skepsis bewiesen, dass Samsung der Android-Plattform treu bleibt. Seit der Umstellung der Gear-Geräte auf Tizen, befürchteten immer mehr Menschen, dass der koreanische Hersteller das Google-Betriebssystem abwürgen und nicht mehr in seine eigenen Geräte integrieren wird. Diese Befürchtungen treffen vorläufig nicht ein.

Quelle: Samsung