Open Automotive Alliance: Google, Audi, GM, Honda, Hyundai und Nvidia wollen ab 2014 Android in Autos bringen

Autos sind die neuen Smartphones. Diesem Credo folgend, hat Google gemeinsam mit Audi, General Motors, Honda, Hyundai und Nvidia die Open Automotive Alliance (OAA) ins Leben gerufen, die nicht nur in puncto Namen Parallelen zur Open Handset Alliance aufzuweisen hat. Ziel der OAA ist es nämlich, Android in Form eines einheitlichen Standards in Automobile zu bringen. Bereits Ende 2014 sollen erste Modelle mit Infotainment-Systemen auf Basis von Android erscheinen.

In einer Pressemitteilung ließ die OAA verlauten, dass man künftig noch weitere Automobil-Hersteller und Technologie-Unternehmen mit an Bord holen möchte. Momentan fokussiere man sich darauf, Android so weiterzuentwickeln, dass App-Entwickler ohne viel Aufwand Auto-Modi in Apps integrieren können. Gleichzeitig vermeldet die OAA, dass sie eng mit der “National Highways Traffic Safety Administration” zusammenarbeite, um die Software möglichst sicher für eine Nutzung in Fahrzeugen zu gestalten. Das primäre Ziel sei es, das beste von Android auf sichere und unkomplizierte Weise in Autos zu bringen.

Eine Entwicklung in die Richtung einer Allianz verschiedener Unternehmen gemeinsam mit Google zeichnet sich bereits seit Längerem ab. So berichteten wir bereits im Oktober 2013, dass Hyundai und Kia im Jahr 2014 komplett auf Android-Infotainment-Systeme setzen werden. Und erst vergangene Woche wurde publik, dass auch Audi künftig eng mit Google kooperiert.

Wir sind auf alle Fälle sehr gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickelt. Ambitioniert ist das Unterfangen definitiv, zumal bereits beim Start namhafte Unternehmen der OAA angehören.

Quellen: Google+TheVerge, OAA  (via mobiflip.de)