App-Review: FaceSwap

Peter Mußler 3. Juni 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: FaceSwap Androidmag.de 3 3 Sterne

Du kennst noch den 90er Jahre­Thriller „Face Off“, bei dem ein FBI-Agent mit einem Gangster das Gesicht tauscht? So ungefähr funktioniert FaceSwap, zu Deutsch eben „Gesichtertausch“, nur in 2D. (kostenlos, ohne In-App-Käufe).

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Gesichter tauschen liegt im Trend, das zeigt die App namens MSQRD. In dieselbe Kerbe schlägt FaceSwap.

Ein wenig komplizierter

Aber deren Bedienung ist nicht so einfach wie bei MSQRD: Zunächst muss man zwei Gesichter bereithalten. Das geschieht, indem man entweder auf die Galerie zurückgreift oder aber ein neues Bild anfertigt. Im nächsten Schritt muss man das Gesichtsfeld annähernd eingrenzen, die App scheint es nämlich nicht von alleine zu erkennen. Ist das erledigt, muss der Nutzer wichtige Stellen im Gesicht – nennen wir sie Eckpunkte – markieren. Das passiert leider wiederum vollumfänglich per Hand. Zwei Punkte für jedes Auge müssen zentriert werden genauso wie ein Punkt für den Mund, dazu kommt noch eine Markierung für das Kinn. Diese Schritte muss man natürlich doppelt ausführen.

Danach wird „geswapt“. Leider ist das Resultat nicht ganz so schön wie MSQRD, das dasselbe (besser) kann, und obendrein noch viel leichter zu bedienen ist.

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Fazit

FaceSwap ist kleiner als MSQRD, kann aber weniger und ist weniger leicht zu bedienen. Wir raten daher zum Konkurrenten.

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Peter Mußler   Redakteur

Als Ästhet beschäftigt er sich gerne mit formschönen Geräten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugehäuse. Als Redakteur für die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.