BrainWave Music Control (beta)

16. Februar 2015 0 Kommentar(e)
BrainWave Music Control (beta) Androidmag.de 3.5 3.5 Sterne

Musik-Apps mit Gesten steuern. Wie haben wir uns das vorzustellen? Ich schau nach rechts und das nächste Lied wird abgespielt? (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Noch ist die Gestensteuerung generell nicht ausgereift. Was soll also so eine App taugen? Und wie funktioniert sie? Nun, es sind nicht die Augen, mit denen du die Musik steuerst, sondern deine Hände. Allerdings eben so, dass du dabei dein Handy nicht berühren musst. Die App nimmt die Bewegungen deiner Hand über die Frontkamera auf wandelt sie in Befehle wie Abspielen, Pause, Zurück und Vorwärts um. Dabei gilt es nicht allzu viel zu beachten – außer, dass das Handy im Landscape-Modus gehalten werden muss und dass du deine Gesten mit der rechten Hand im Abstand von 30 bis rund 90 cm (1 bis 3 ft) vom Display vornehmen sollst. Und der Musiktitel muss zunächst einmal angeworfen werden.

Lieder wegwischen!

Danach sind folgende Befehle verfügbar: Hältst du die offene Hand über den Titel, der gerade abgespielt wird, wird er unterbrochen bzw. wieder abgespielt. Ein Swipe nach rechts bringt dich zum nächsten Song und ein Swipe nach links zum vorherigen. Selbst wenn der Bildschirm ausgeschaltet ist.

Kompatibel ist die App mit vielen Musik-Playern und Diensten wie etwa Spotify, Google Play Music, Pandora, iHeart, PowerAmp, Rocket Player und Beats Music. Du wählst also deinen bevorzugten Dienst aus und machst die Probe aufs Exempel. Du spielst den Song ab, legst das Gerät auf den Tisch und zerteilst fortan mit deiner rechten Hand die Luft, um den Song zu steuern.

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Stop and go?

Eines muss man der App zugutehalten: Sie funktioniert auch bei ausgeschaltetem Display oder im Sperrmodus. Wobei „funktioniert“ im Sinne von Zurück- und Vorwärtsspulen gemeint ist, nicht im Sinne von Stopp und Go. Denn das Pausieren hat bei unseren Test nicht funktioniert, sondern immer gleich einen Neustart des Liedes produziert. Die anderen Gesten funktionierten.

Fazit

Die App funktioniert bereits leidlich, hat aber ohne Frage noch Potenzial nach oben. Will heiĂźen, sie ist noch nicht ganz ausgereift. Dies wird auch durch den Beta-Status kundgetan.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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