Kompakt

Hartmut Schumacher 1. Februar 2015 0 Kommentar(e)
Kompakt Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Wodurch unterscheidet sich die App „Kompakt“ von anderen Programmen, die Nachrichten auf den Bildschirm deines Smartphones zaubern? (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Die App „Kompakt“ aus dem Axel-Springer-Verlag versorgt dich mit aktuellen Nachrichten. Dabei erhebt sie unter anderem die Ansprüche, dies knapp und unterhaltsam zu tun sowie ein „großartiges Design“ zu bieten.

Und tatsächlich sind die Nachrichten eher kurz gehalten – und lassen sich dank ebenfalls kurzer Sätze und dank der großzügigen Bebilderung auch mühelos konsumieren.

Das Aussehen der App ist getreu den Versprechungen sehr ästhetisch. Allerdings sind den Designern etwas die Pferde durchgegangen: Der Text der Nachrichten ist teilweise so sparsam auf dem Bildschirm verteilt, dass du unnötig oft weiterblättern musst, um die komplette Nachricht zu Gesicht zu bekommen.

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Viele unterhaltsame Meldungen

Ebenfalls gewöhnungsbedürftig: Die App verzichtet darauf, die Nachrichten in klassische Rubriken wie Wirtschaft, Technik und Unterhaltung einzusortieren. Du bist also auf die Reihenfolge (und auf die Auswahl) der Nachrichten angewiesen, die die Redakteure für sinnvoll erachten.

Apropos „Auswahl“: Die App deckt ein breites Feld von Themen ab, legt allerdings einen starken Schwerpunkt auf unterhaltsame Meldungen. Neben Nachrichten mit tatsächlichem Nutz- und Informationswert findest du also auch beispielsweise Witze und Übersichten über die beliebtesten Internet-Videos.

Das Verwenden der Kompakt-App ist während der gegenwärtigen Startphase kostenlos. Über die später geltenden Preise hat der Hersteller noch nichts verlauten lassen.

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Fazit

So richtig in die Tiefe gehend informiert wirst du dich nach dem Lesen der Nachrichtenhäppchen in der Kompakt-App nicht fühlen. Seine Aufgabe, eine knappe und unterhaltsame Übersicht über aktuelle Ereignisse zu geben, erfüllt das Programm jedoch gut.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.