App-Review: Alpacalypse

Hartmut Schumacher 5. November 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Alpacalypse Androidmag.de 4 4 Sterne

„Einfach zu spielen, aber schwierig zu meistern“, so beschreibt der Hersteller sein Spiel „Alpacalypse“. Und damit hat er Recht. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

main

 

In dem Spiel „Alpacalypse“ steuerst du ein Alpaka (also ein südamerikanisches Kamel), das sich gegen eine ganze Schar von seltsamen Feinden zur Wehr setzen muss. Die hauptsächliche Waffe des Alpakas: sein Speichel, den er den anrückenden Angreifern in großzügigen Portionen entgegenspukt.

Die Steuerung ist denkbar einfach: Du tippst auf die rechte Bildschirmseite, um das Alpaka zum Spucken zu bewegen. Zielen kannst du, indem du den Hals des Kamels länger werden lässt. Das erreichst du, indem du mit einem zweiten Finger die linke Bildschirmseite antippst und ihn niedergedrückt hältst.

Gelegentlich erscheinen kurz Hinweise auf dem Bildschirm, die es dir ermöglichen, Zusatzwaffen einzusetzen. Du musst dann schnell reagieren und entweder über den Bildschirm streichen oder aber das Smartphone schütteln, um Blitze oder Laserstrahlen vom Himmel herabschießen zu lassen. Darüber hinaus tauchen des Öfteren Raketen auf. Wenn du sie triffst, dann bleibt die Zeit für die Gegner kurz stehen, so dass du in aller Ruhe auf sie feuern kannst.

Alpacalypse - 02

 

Schwierig? Kann man wohl sagen.

Wenn du auf Spiele stehst, deren Schwierigkeitsgrad langsam ansteigt, dann bist du bei „Alpacalypse“ im falschen Film. Denn dieses Spiel ist fast von der ersten Sekunde an nur schwer zu meistern. Der Hersteller ist auf diese Eigenschaft anscheinend stolz. Wir können uns jedoch des Verdachts nicht erwehren, dass eine etwas behutsamere Herangehensweise diesem Spiel eine noch größere Anhängerschar bescheren könnte.

Alpacalypse - 03 (ergaenzendes Bild)

 

Fazit

„Alpacalypse“ ist ein simples, aber rasantes Ballervergnügen, das sich an Anwender richtet, denen Spiele gar nicht schwierig genug sein können.

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_HS

Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.