App-Review: Deer Hunter 2016

Redaktion 8. Oktober 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Deer Hunter 2016 Androidmag.de 4 4 Sterne

„Was du heute kannst erlegen, brauchst du morgen nicht mehr hegen“. Echte Jäger brüsten sich gerne mal mit solchen Weisheiten. Wer gerne jagt, aber in der harten Realität keine Tiere umbringen kann, dem sei die „Deer Hunter“-Serie ans Herz gelegt. Ziel des Spiels ist es diverse Jagdaufträge zu erfüllen. (kostenlos, aggressive In-App-Käufe)

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Weidmanns Heil! Auch im neuen Teil der Deer Hunter-Serie geht es darum, Jagd auf  Trophäen zu machen. Und das ist gar nicht so schwer: Angefangen vom Hirschen mit seinem mächtigen Geweih bis hin zum furchteinflößenden Braunbären kommt dir in diesem Spiel alles vor die Flinte – zumindest virtuell. Und wird von dir hoffentlich alles erlegt, was sich – die Steuerung betreffend – wesentlich einfacher gestaltet als in der Realität.

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Grafisch gibt es bei „Deer Hunter“ nichts auszusetzen. Sowohl Umgebung, als auch die Waffen und die Tiere sind liebevoll animiert und mit ansprechenden Texturen versehen.

 

Ăśbersicht ist Trumpf

Über eine eigene Schaltfläche nimmst du dein Gewehr in Anschlag und guckst durch die Zielvorrichtung. Nun musst du nur noch schießbares Wild ins Visier nehmen. Wenn die netten Tierchen nicht von selbst in die Schusslinie laufen, dann kannst du deine Zielvorrichtung auch mittels Fingerwisch bewegen. Über eine spezielle Feuertaste wird sch(l)ussendlich der Abzug betätigt. Nettes Gimmick: Wenn du triffst, kannst du in einer spektakulären Zeitlupe die Flugkurve des Projektils noch einmal im Detail betrachten.

Ăśbrigens: Du darfst auch aus der HĂĽft schieĂźen, was gerade bei Schrotflinten-Missionen ein Vorteil sein kann.

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Der Infrarot-Aufsatz macht treffbare Stellen wie Herz, Lunge und Gehirn eines Tieres sichtbar.

 

Alt oder neu?

Im Hauptmenü findest du neben den Missionen auch einen Waffenladen, wo du ein neues Schießeisen bekommst, für den Fall, dass du die alte Flinte ins Korn geworfen hast. Das Angebot reicht hier von Schrotflinten über Sturmgewehre bis hin zum klassischen Jagdbogen. Ja, es gibt sogar in jeder Disziplin Waffen mit unterschiedlichen Charakteristika und Werten. Leider sind nur die Standard-Waffen mittels In-Game-Währung erhältlich, die deutlich besseren Schießeisen musst du mit echtem Geld erstehen.

Aber natürlich kannst du dein eigenes Gewehr auch aufrüsten. Lauf,  Zielfernrohr, Munition, all diese Teile  verbessern schlussendlich die Werte deiner Waffe.

 

Zeit ist Geld!

Als seien die quasi aufgezwungenen In-App-Käufe für die Waffen und Anbauteile noch nicht genug, hat der Entwickler zu allem Überdruss noch eine Energiebegrenzung eingeführt. Für jede Mission wird automatisch ein Energiepunkt abgezogen. Gegen bare Münze kannst du diese wieder aufladen. Aber wenn du nicht in die Brieftasche greifen willst, musst du warten.

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Fazit

Was die Grafik, das Gameplay und die technischen Umsetzung betrifft, gibt es an „Deer Hunter“ nichts auszusetzen. Doch mit den sehr aggressiven und teuren In-App-Käufen haben die Entwickler dann doch über das Ziel hinausgeschossen.

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