App-Review: Try Harder

Hartmut Schumacher 31. August 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: Try Harder Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

„Renne, springe und gleite durch einen schrecklichen SpieĂźrutenlauf mit ästhetisch ansprechenden Todesfallen.“  Das klingt … zumindest interessant. Wir haben das Spiel „Try Harder“ mutig fĂĽr dich ausprobiert. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

Unbenannt-1

„Try Harder“ gehört in das Genre der „Endless Runner“. Deine Aufgabe besteht also darin, die automatisch rennende Hauptfigur durch Sprünge diverse tödliche Hindernisse überwinden zu lassen. Ein konkretes Ziel gibt es dabei nicht. Es gilt „lediglich“, die Spielfigur so lange wie möglich am Leben zu halten.

Durch Antippen des Bildschirms bringst du die Figur dazu, einen kurzen Sprung auszuführen. Ein längeres Antippen bewirkt einen größeren Sprung. Langgestrecktere Hindernisse kannst du nur dadurch überwinden, dass du noch in der Luft zu einem zweiten Sprung ansetzt. Besonders abwechslungsreich ist das nicht. Aber erfreulich knifflig.

Try Harder - Titelbild

Die Grafik ist vergleichsweise simpel, erfĂĽllt jedoch ihren Zweck. Die Hintergrundmusik dagegen … wirst du unter Umständen ziemlich bald abschalten wollen. Es sei denn, du hast SpaĂź an 80er-Jahre-Heimcomputer-Gedudel untermalt von „Try harder“-Gesängen, die anscheinend vom kleinen Bruder des Programmierers stammen.

Wenn du nach dem Verlust eines Bildschirmlebens nicht ganz so weit zurückgeschleudert werden möchtest, dann kannst du dir Werbevideos anschauen.

Auf der Web-Site des Herstellers Noodlecake (noodlecake.itch.io/try-harder) hast du die Möglichkeit, eine Version des Spiels herunterzuladen, die auf das Anzeigen von Werbung verzichtet – für einen nahezu beliebigen Preis (ab 1,99 US-Dollar). Auch Versionen für Windows und für Mac OS sind dort zu finden.

Try Harder - 02

Fazit

„Try Harder“ ist wirklich kein sensationelles Spiel. Wer aber prinzipiell Gefallen am Endless-Runner-Konzept hat, der wird von „Try Harder“ eine ganze Zeit lang gut unterhalten.

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_HS

Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.