App-Review: Snapimals: Entdecke Tiere

Hartmut Schumacher 25. Dezember 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Snapimals: Entdecke Tiere Androidmag.de 4 4 Sterne

In dem Spiel Snapimals schlüpfst du in die Rollen eines Wildtierfotografen und eines Museumsdirektors. Das macht mehr Spaß, als man annehmen könnte. (kostenlos, mit aggressiven In-App-Käufen)

Snapimals - Titelbild

 

Die Erwartungen in der Redaktion waren nicht besonders hoch: „Entdecke und fotografiere lustige Tiere“ lautet der Slogan des Spiels Snapimals. Das klingt nicht sehr spannend. Aber das täuscht …

In dem Spiel hast du zwei Aufgaben: Erstens begibst du dich auf Fotosafaris, um Tiere abzulichten. Und zweitens baust du Museen, um deine Fotos auszustellen.

Bei der Fotosafari bewegst du dich automatisch durch beispielsweise einen Dschungel oder eine Wüste. Du kannst dabei entscheiden, in welche Richtung du schaust – und natürlich wann du auf den Auslöser deines Fotoapparats drückst.

Nach dem Beenden deines Ausflugs bewertet die App deine Fotos. Je besser die Fotos sind, desto mehr virtuelles Geld erhältst du für sie. Du musst also darauf achten, dass die Tiere möglichst groß abgebildet sind, sich in der Mitte des Fotos befinden – und nicht zuletzt eine ansprechende Pose einnehmen.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

Das verdiente Geld kannst du verwenden, um auf Inseln die Museen zu errichten und die dazugehörige Infrastruktur wie Kassenhäuschen, Brücken und Anlegestellen für Schiffe aufzubauen.

Nach etwa einer Stunde Spielzeit allerdings wird das Geld knapp, das du einerseits benötigst, um das Errichten des Museums zu beschleunigen, und andererseits um Filme für deine Fotosafaris zu kaufen. Dann hast du zwei Möglichkeiten: Entweder wartest du geduldig (je nach Spielsituation nur fünf Minuten oder aber mehrere Stunden) oder aber du gibst echtes Geld aus.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

Fazit

Snapimal kombiniert auf gelungene Weise Elemente von Aufbauspielen mit der originellen Idee einer Fotosafari. Wer statt auf Action auf einen beinahe schon meditativen Spielablauf steht, der kommt hier gut auf seine Kosten. Wer allerdings kein echtes Geld ausgeben möchte, um das Spielgeschehen zu beschleunigen, der muss lange Wartezeiten hinnehmen.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.