App-Review: I am Bread

Hartmut Schumacher 3. November 2016 Kommentare deaktiviert für App-Review: I am Bread Kommentar(e)
App-Review: I am Bread Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

So ungewöhnlich wie der Titel des Spiels „I am Bread“ ist auch dessen Konzept. (4,59 Euro, ohne In-App-Käufe)

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In dem Spiel „I am Bread“ steuerst du eine Brotscheibe. Und musst ihr dabei helfen, ihren Weg vom Brotlaib bis zum Toaster zu finden. Denn ihr sehnlichster Wunsch besteht darin, sich in eine Scheibe Toast zu verwandeln.

Der geradlinigste Weg ist dabei nicht immer der beste: Die Brotscheibe darf beispielsweise nicht zu lange auf dem Boden herumrutschen. Denn dadurch leidet ihre „Genießbarkeit“. Und wenn dieser Wert bei null angelangt ist, dann endet die Spielrunde abrupt. Um den besten Weg zu finden, ist oft viel Versuch und Irrtum erforderlich.

I am Bread - 01

Knifflige Steuerung

Auffällig an dem Spiel ist vor allem die Steuerung: Du bewegst die Brotscheibe, indem du den Finger über den Bildschirm ziehst und dadurch die Scheibe dazu bringst, in die entsprechende Richtung zu torkeln. Das ist alles andere als einfach. Und meist besteht die Herausforderung in dem Spiel nicht etwa hauptsächlich darin, den sichersten Weg zu finden. Sondern darin, die Brotscheibe in die gewünschte Richtung zu bewegen.

In manchen Situationen ist es sinnvoller, einfach neben die Brotscheibe zu tippen – um sie dadurch ein kleines Stück in die entgegengesetzte Richtung zu schieben. Und dann sind da noch diejenigen Situationen, in denen die Scheibe sich nicht nur horizontal auf einem Tisch bewegen, sondern beispielsweise die Wand eines Kühlschranks hochklettern muss. Das ist nur zu schaffen, indem du zwei Fingern abwechselnd in die gewünschte Richtung ziehst.

Sieben Level stehen zur Auswahl. Das klingt nicht besonders viel. Da die einzelnen Level (unter anderem Küche, Wohnzimmer und Badezimmer) aber schwierig zu bewältigen sind, ist der Spielspaß doch recht langanhaltend.

I am Bread - 02

Fazit

„I am Bread“ ist ein Spiel für Smartphone-Benutzer, die sich gerne ein wenig frustrieren lassen. Das Spiel ist eines der wenigen, die sich nicht an das bewährte Prinzip „Leicht zu erlernen, aber schwierig zu meistern“ halten: Die Steuerung stellt auch nach der Eingewöhnungsphase noch eine Herausforderung dar.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.