Apps lösen bis 2016 Geld und Kreditkarten ab

Redaktion 26. Juni 2012 1 Kommentar(e)

Immer mehr Menschen verwenden mobile Bezahlsysteme wie Google Wallet und Co. Derzeit ist der Anteil derer, die per Smartphone bezahlen, aber noch relativ gering. Aufgrund der steigenden Akzeptanz von mobilen Zahlungssystemen per Smartphone braucht man als Kunde in Zukunft kein Bargeld oder keine Kreditkarte zum Bezahlen. Diese Funktion wird wahrscheinlich das Smartphone übernehmen.

Google bietet mit Google Wallet einen mobilen Bezahldienst zum Bezahlen per Smartphone an. Foto: Google.com.

Google bietet mit Google Wallet einen mobilen Bezahldienst zum Bezahlen per Smartphone an. Foto: Google.com.

Bereits die Hälfte der Amerikaner besitzt ein Smartphone, und auch in Europa steigt der Anteil stetig. Die Bezahlung per Smartphone steckt derzeit noch in den Kinderschuhen, aber Unternehmen wie beispielsweise Starbucks ermöglichen jetzt schon das bargeldlose Bezahlen per Smartphone. Seit der App-Einführung im Jahr 2011 hat Starbucks mit seiner App über 45 Millionen Zahlungen in über 9.000 Filialen abgewickelt. Aber auch bei anderen Unternehmen wächst die Bereitschaft mobiles Bezahlen zu akzeptieren.

Von diesem Boom werden wahrscheinlich die großen Anbieter wie Google und Co. profitieren. Mit dem Google Bezahldienst Google Wallet kann der Nutzer seine Zahlungen über die Visa- und Mastercard tätigen. Auch Apple will in das mobile Bezahlgeschäft einsteigen: Mit „Passbook“, das voraussichtlich auf dem nächsten iPhone verfügbar sein wird, sollen Kunden mobil bezahlen aber auch Kundenkartendaten abspeichern können. Microsoft soll ebenfalls an einem mobilen Bezahldienst für seine Windows Phone Plattform arbeiten.

Aber auch kleinere Anbieter wie Paydragon wollen beim mobilen Bezahlen mitmischen. Da das mobile Geldgeschäft sehr lukrativ sein kann, wird erwartet, dass  auch Banken in das mobile Geldgeschäft einsteigen werden. Oder kennt jemand von euch ein lukratives Geschäftsmodell, das mit Bezahlen zu tun hat und von Banken ignoriert wird?

Finanzieren sollen sich solche mobilen Bezahlservices durch hoffentlich niedrige Gebühren (die in Summe aber auf einen recht stattlichen Betrag anwachsen können), die entweder bei jeder Transaktion oder in einem gewissen Zeitraum (z.B. jährlich) fällig sind.

Quelle: Pressetext

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