Google will unabsichtlich geklickte Werbung unterbinden

Redaktion 29. Juni 2015 0 Kommentar(e)

In unz├Ąhligen Apps und Spielen werden riesengro├če Webebanner angezeigt, in denen oftmals nur ein sehr kleines Symbol zum Schlie├čen der Werbung eingeblendet wird. Dadurch kommt es oft zu unfreiwilligen Klicks, die Google in Zukunft verhindern will.

Auch interessant:┬áFast doppelt so hohe Kapazit├Ąt: Samsung vermeldet Durchbruch bei Akku-Forschung

Google_mobile_Werbung

F├╝r uns Nutzer sind Werbebanner l├Ąstig und umso mehr ├Ąrgern wir uns ├╝ber einen unfreiwilligen Klick auf einen solchen. Doch nicht nur uns User nerven die unabsichtlichen Klicks, auch die Werbetreibenden wollen diese unterbinden. Schlie├člich m├╝ssen sie auch f├╝r einen unfreiwilligen Klick bezahlen, obwohl daraus kein Umsatz resultiert.

Aus diesem Grund ├╝berarbeitet Google jetzt die Algorithmen f├╝r AdWords und verspricht somit eine verminderte Anzahl an versehentlichen Klicks. Diese drei unterschiedlichen Mechanismen sollen unabsichtliche Klicks verhindern:

  1. Klicks am Rande eines Bildes werden blockiert:
    Bei mobilen Werbungen werden k├╝nftig die Klicks an den R├Ąndern blockiert. Der Grund daf├╝r ist, dass sich dort oftmals der Schlie├čen-Button befindet oder man nach unten scrollen will. Um unabsichtliche Klicks zu verhindern, werden die Tipps an den R├Ąndern folglich ignoriert. Im Umkehrschluss bedeutet das nat├╝rlich, dass wirkliche Interessenten eher in die Mitte des Bildes klicken m├╝ssen.
  2. App-Icon-Klicks blockieren:
    Oftmals werden wird der Schlie├čen-Button ├╝ber das App-Icon gelegt, wodurch man bei einem ungenauen Tipp direkt in den Play Store geleitet wird. K├╝nftig werden die Klicks auf den App-Icons einfach ignoriert. Stattdessen gibt es in der Werbung einen Call-to-Action-Button den ausschlie├člich ein Download m├Âglich sein wird.
  3. Verz├Âgerung:
    Als letzte Ma├čnahme f├╝hrt Google noch eine Zeitverz├Âgerung ein. Erst nach dem Ablauf einer gewissen Zeitspanne, kann auf die Werbeeinschaltung geklickt werden. Damit sollen die versehentlichen Klicks von Nutzern, die an dieser Stelle keine Werbung erwartet haben, verhindert werden.

Insgesamt machen die ├änderungen einen vern├╝nftigen und vor allem durchdachten Eindruck. Ob das Ganze aber auch in der Praxis so funktioniert und keine Probleme macht, muss sich erst noch zeigen. Die Werbetreibenden wird das neue System sicher freuen, denn damit sollen die h├Ąufigen ÔÇ×MissclicksÔÇť deutlich reduziert und somit effizienter geworben werden.

Quelle: Google

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen