Googles Leiter f├╝r technische Entwicklung: In 13 Jahren werden wir ewig leben

24. April 2016 1 Kommentar(e)

Der Traum vom ewigen Leben wird wahr. Zumindest, wenn wir dem Erfinder und Propheten Raymond Kurzweil Glauben schenken. Er ist Futurist und Leiter der technischen Entwicklung bei Google. Er muss es also wissen.

Der Leiter der technischen Entwicklung bei Google, Ray Kurzweil im Jahr 2006, Wikipedia. Foto: Michael Lutch (CC)

Der Leiter der technischen Entwicklung bei Google, Ray Kurzweil im Jahr 2006, Wikipedia. Foto: Michael Lutch (CC)

In einem Interview mit dem ÔÇ×PlayboyÔÇť l├Ąsst er uns wissen, dass wir ab dem Jahr 2045 den Zeitpunkt erreicht haben werden, wo wir ewig leben k├Ânnen. ┬áGenaugenommen denkt er, wird dies schon ab dem Jahr 2029 m├Âglich sein. Weil ab diesem Zeitpunkt die durchschnittliche Lebenserwartung pro Jahr um ein Jahr verl├Ąngert wird. Wer also jetzt 50 Jahre alt ist, k├Ânnte bereits in┬á den Genuss ewigen Lebens kommen, f├╝r ├ältere sieht es indes d├╝ster aus.

Gehirn in der Cloud

Worauf begr├╝ndet Kurzweil diese Mutma├čungen: So genau wollen wir das wahrscheinlich gar nicht wissen. Jedenfalls, wenn es soweit ist, sind wir eher Roboter denn Mensch, Cyborgs eben. Zumindest wird unser Immunsystem von Maschinen kontrolliert. Diese Roboter werden aber auch Hand anlegen an uns, falls dies n├Âtig sein sollte. Nicht um uns zu z├╝chtigen, vielmehr um an uns notwendige Operationen durchzuf├╝hren. Kurzweil ist sogar der Meinung, dass wir unser Gehirn dann in die Cloud auslagern werden k├Ânnen. Das w├╝rde dazu f├╝hren, dass wir wesentlich schlagfertiger w├Ąren und Wissen innerhalb von Sekundenbruchteilen abrufen k├Ânnten.

Smartphone hoch 10

Seine Begr├╝ndung: Ein Smartphone, das wir heute mit uns herumschleppen ist ja auch gewisserma├čen schon ein Teil von uns. Und es ist im Vergleich zu dem, was richtig gro├če Computer zu leisten imstande sind, ein Rechenzwerg. Diese wiederum werden kleiner und zum Teil in unseren K├Ârper transplantiert werden k├Ânnen. ┬áKurzweil glaubt sogar, dass wir dann neue Formen der Kommunikation entwickeln werden und humorvoller, aber auch liebevoller sein k├Ânnten.

Die Frage, die sich uns aufdr├Ąngt, ist: Wollen wir das ├╝berhaupt? Dass uns etwa eine Maschine befiehlt, ob und wann wir Sex haben sollen. Der Experte ist sicher: Ja, wir werden es wollen m├╝ssen, denn eine Alternative wird es nicht geben.

Wer das alles nicht glaubt, liest am besten selbst das Interview, Englischkenntnisse vorausgesetzt.

Quelle: Playboy

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Gesch├Ąftsf├╝hrer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spa├č, dass er daf├╝r sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft nat├╝rlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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