Spotify und Co: Trotz wachsender Nutzerzahlen kaum profitabel

24. September 2015 0 Kommentar(e)

91 Prozent der Bev├Âlkerung in den USA h├Ârt Musik und 75 Prozent davon streamt Musik. Bei uns wird das nicht viel anders sein. Dennoch profitieren die Streaming-Dienste wie Spotify kaum davon.

Und dies, obwohl die Ausgaben der Konsumenten f├╝r Musik-Streaming-Abos inzwischen 7 Prozent ihrer gesamten Musikausgaben ausmachen. Und das ist immerhin verglichen mit 2014 doppelt so viel. In Zahlen: Rund 41 Millionen User weltweit haben die 2014 ein Musik-Streaming-Abo erstanden. Das geht aus dem j├Ąhrlichen „Music 360 Report“ der Beratungsfirma Nielsen hervor.

Die kostenpflichtigen Streaming-Dienste sind zu teuer und es gibt zu viele kostenlose Angebote (Quelle: Nielsen Music 360 Report)

Die kostenpflichtigen Streaming-Dienste sind zu teuer und es gibt zu viele kostenlose Angebote (Quelle: Nielsen Music 360 Report)

Abos zu teuer

Die drei wichtigsten Gr├╝nde daf├╝r, dass die Leute noch immer nicht f├╝r Streaming-Dienste zahlen wollen: F├╝r 46 Prozent sind die Abos zu teuer, 42 Prozent sagen, dass sie Musik anderswo gratis streamen k├Ânnen und wiederum 38 Prozent geben an, dass sie Streaming-Angebote nicht so oft nutzen, dass es sich rechnen w├╝rde.

Gefragt wurde auch, wer sich vorstellen k├Ânnte, in den n├Ąchsten sechs Monaten f├╝r einen dieser Dienste Geld auszugeben. Die Ergebnisse sind f├╝r Spotify und Co ern├╝chternd: Nur neun Prozent w├╝rden daf├╝r wahrscheinlich bezahlen. Und immerhin mehr als drei Viertel halten es f├╝r sehr unwahrscheinlich, so ein Abo abzuschlie├čen.

Quelle: Nielsen via pte

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Gesch├Ąftsf├╝hrer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spa├č, dass er daf├╝r sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft nat├╝rlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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