Steve Jobs Android-Feindschaft war laut Google-Chef Larry Page nur Show

Redaktion 5. April 2012 0 Kommentar(e)

Diverse Patenklagen und Seitenhiebe legten die Vermutung nahe, dass sich Apple und Google wohl nicht ganz grün sind. Wenn man den Worten von Google CEO Larry Page Glauben schenkt, war das jedoch alles nur Show. 

Apple vs. Android – Android vs. Apple. Alles nur Show? Bild: flickr.com/photos/saadirfan/

Überzeugende Inszenierung

Zwischen Apple und Google wurde anscheinend nichts wirklich heiß gegessen, auch wenn es das eine oder andere Mal doch recht heiß gekocht wurde: man denke da nur an Steve Jobs angebliche Aussage, dass er Android zerstören wolle. Die Feindschaft zwischen den zwei Technologie-Riesen war jedoch Teil einer großen Inszenierung. Das stellte Google Chef Larry Page kürzlich in einem Interview mit einem Redakteur der Businessweek klar. Auf die Differenzen zwischen Google und Android angesprochen, erklärte er, dass die feindlichen Statements von Steve Jobs nur Show waren. Sie verfolgten ein strategisches Ziel: den Zusammenhalt der Community stärken. Und das geht ja bekanntlich leichter, wenn es ein gemeinsames Feindbild (in diesem Fall Android) gibt. Das sei, so Page, durchaus eine weit verbreitete Unternehmenspraxis. Für den Google CEO kommt eine derartige Ausrichtung jedoch nicht in Frage. Er möchte sich nicht damit beschäftigen, was die Konkurrenz so treibt, sondern lieber damit, wie man mit dem eigenen Unternehmen „die Welt besser machen“ kann.

Steve Jobs als Mentor

Offensichtlich hatten sich die beiden kreativen Köpfe mehr zu sagen, als man sich vielleicht erwartet hätten. Page erzählte der Businessweek, dass sie sich regelmäßig getroffen und dabei vorrangig darüber diskutiert haben, wie man ein Unternehmen am besten führen kann. Die Initiative hätte dabei stets Steve Jobs ergriffen. Die beiden führten entgegen aller Vermutungen eine persönliche Beziehung – Jobs hat den Google CEO auch noch empfangen, als er von seiner Krebs-Erkrankung bereits schwer gezeichnet war. Das empfindet Page heute noch als große Ehre.

Quelle: businessweek.com

 

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