Kabelloses Aufladen: Neue Technologie ermöglicht Ladevorgang aus 50 cm Entfernung

13. Juli 2015 0 Kommentar(e)

Laden wir unsere Smartphones und Tablets kĂŒnftig ausschließlich ohne Kabel auf? Einem Entwicklerteam ist es auf jeden Fall gelungen, eine neue Art des Ladens zu entwickeln: Der Mobilbegleiter muss sich dafĂŒr lediglich in der NĂ€he der Station befinden.

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Außerdem muss das Smartphone natĂŒrlich mit einem speziellen Modul ausgestattet sein, dass die Umwandlung der Energie der Magnetplatten in elektrischen Strom fĂŒr das EndgerĂ€t regelt. Ist das an Bord, soll das Aufladen aber umgemein simpel vonstatten gehen: Es spielt keine Rolle, wie das GerĂ€t auf der Platte liegt, sogar mit einem Abstand von bis zu 50 Zentimeter wird der Akku noch ĂŒber eine Art Magnetfeld mit Energie versorgt.

Erfunden haben die Technologie einige findige Forscher des „KAIST“, des Korea Advanced Institute of Science and Technology. Die Platte ist rund einen Quadratmeter groß und bietet damit genug FlĂ€che und Energie, um bis zu 30 Smartphones oder fĂŒnf Notebooks gleichzeitig laden zu können. Das dabei entstehende Magnetfeld soll zudem gĂ€nzlich ungefĂ€hrlich fĂŒr den Menschen sein; ein Kritikpunkt, den Gegner derartiger Technologien immer wieder anfĂŒhren. Damit sind auch etwaige Einsatzfelder logisch: Restaurants, Wartehallen, CafĂ©s: Wer sich im öffentlichen Raum in Zukunft die Zeit vertreibt, muss sich im Optimalfall dabei keinerlei sorgen mehr um seinen Akku machen – der wird dann automatisch in der Hosentasche geladen.

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Dass die Umsetzung noch Jahre in Anspruch nehmen wird ist wohl der grĂ¶ĂŸte Haken an der ganzen Sachen – wenngleich erste Pilotprojekte schon in naher Zukunft an den Start gehen sollen. Und auch wenn sich die Technologie durchsetzen sollte mĂŒssten immer noch Millionen MobilgerĂ€te mit dem EmpfĂ€nger nachgerĂŒstet werden – Geduld ist also weiterhin das Gebot der Stunde.

Wir halten euch natĂŒrlich ĂŒber die Entwicklung am Laufenden. Bis dahin können wir fleißig diskutieren: Sinnvolle Entwicklung oder die nĂ€chste Errungenschaft, die sich nicht durchsetzen wird? Meinungen auf Facebook und in die Kommentare!

Quelle: KAIST [via GIGA]

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews fĂŒr die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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