Nokia testet 19,1 GBit/s-├ťbertragung via Mobilfunk

Redaktion 1. November 2015 0 Kommentar(e)

Die Zukunft des mobilen Internet ist schnell. Rasend schnell. Bis zu 19,1 GBit pro Sekunde schnell. Zumindest in der Theorie. Diese Geschwindigkeit hat Nokia Networks nun n├Ąmlich mit der eigenen cmWave-Technologie erreicht.

Auch interessant: 5G erm├Âglicht 100 Spielfilme in nur 3 Sekunden herunterzuladen

Nokia

Mobiles Internet ist eine feine Sache, wenn es denn vorhanden ist, und funktioniert. Nachdem 4G sich nun als Standard immer mehr durchsetzt und verbreitet, arbeiten mehrere Unternehmen bereits an der Nachfolgetechnologie: 5G. diese soll vor allem eines sein: Schnell!

In einem aktuellen Test von Nokia Networks, der zusammen mit SK Telekom durchgef├╝hrt wurde, soll eine Daten├╝bertragungsgeschwindigkeit von 19,1 GBit/s erreicht worden sein. Damit hat Nokia die urspr├╝nglich angepeilte Datendurchsatzrate von 10 GBit/s mal eben fast verdoppelt.

M├Âglich ist dieses Ergebnis durch die Unternehmenseigene cmWave-Technologie, die von Nokia Networks bereits als Standard f├╝r die 5G-Funknetze vorgeschlagen hat. Wer sich nun fragt, was bei dem Versuch genau zum Einsatz kam, hier die technische Antwort: 256 QAM (Quadrature Amplitude Modulation) und 8×8 MIMO (Multiple-Input Multiple-Output) bei 400 MHz. Aber keine Angst, wenn ihr dies nicht versteht hei├čt das nur, dass ihr kein Funknetzwerkexperte seid.

ein bisschen unklar ist allerdings, unter welchen Bedingungen der Test durchgef├╝hrt wurde. Bei einem Versuch im Laborumfeld ist davon auszugehen, dass die ├ťbertragungsgeschwindigkeiten in der Praxis um einiges niedriger ausfallen d├╝rften. Aber selbst mit einer etwas geringeren Geschwindigkeit ist das mobile Internet der Zukunft um einiges schneller als das, was wir heute zur Verf├╝gung haben. Bis wir in 5G-Netzen unterwegs sind, dauert es ├╝brigens gar nicht mehr so lange, der Marktstart ist f├╝r 2020 angepeilt ÔÇô wie lange es dann allerdings dauert, bis das Netz fl├Ąchendeckend und vor allem bezahlbar verf├╝gbar ist, steht auf einem anderen Blatt.

Quelle: Nokia (via Golem)

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen