Misfit Ray im Test: Fitness goes Fashion

Peter MuĂźler 17. Februar 2016 0 Kommentar(e)
Misfit Ray im Test: Fitness goes Fashion Androidmag.de 4 4 Sterne

„Performance destilled in purity.“ Auf Deutsch: „Leistung zu Reinheit verdichtet.“ So der Claim dieses Schlaf- und Fitness-Trackers. Gemeint ist damit wohl eher, dass man technische Qualität mit Design so verschmilzt, dass der Charakter eines Werkzeugs – und nichts anderes als ein Messinstrument ist ein solcher Bewegungssensor ja – vollkommen verhĂĽllt wird.

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Doch nicht nur, dass der Ray nicht aussieht wie ein 0815-Tracker (das edle Aluminium-Gehäuse hebt sich wohltuend von den Erscheinungen der Mitbewerber ab und der Korpus lässt sich auf verschiedenste Arten am Körper tragen), er kann auch mehr und funktioniert ein bisschen anders. Die Verbindung zum Smartphone erfolgt zwar auch über Bluetooth, doch es werden nicht nur Daten an eine App ausgespielt, das smarte Schmuckstück empfängt auch Signale vom Handy. Wenn Sie also einen Anruf, eine Nachricht oder andere Benachrichtigung erhalten, so vibriert die schicke Metallhülse am Handgelenk oder auf dem Brustbein (wenn es an einer Kette um den Hals baumelt). Zusätzlich gibt eine mehrfarbige LED-Anzeige optisch Auskunft über Statusänderungen. Doch auch die Batterietechnik unterscheidet sich von der anderer Gadgets der gleichen Kategorie. Zum Einsatz kommt nämlich statt eines fixen Akkus eine Reihe von Knopfbatterien (drei an der Zahl), die eine längere Einsatzzeit (angeblich bis zu einem halben Jahr) ohne Pausen fürs Nachladen ermöglichen. Der Ray kann also am Körper verbleiben, sogar beim Duschen: Schließlich ist er bis 50 Meter Tiefe wasserdicht.

 

Preis: USD 99,99
Konnektivität: Bluetooth
MaĂźe / Gewicht: 38 mm (L), 12 mm (D) / 8 g
Material: Aluminium aus der Luftfahrt
Kompatibilität: Android 4.3 und höher
Betriebsdauer: bis 6 Monate
misfit.com

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Peter MuĂźler   Redakteur

Als Ästhet beschäftigt er sich gerne mit formschönen Geräten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugehäuse. Als Redakteur für die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.