Sony Xperia E3: So schl├Ągt sich Sonys G├╝nstig-Smartphone im Test

10. M├Ąrz 2015 4 Kommentar(e)
Sony Xperia E3: So schl├Ągt sich Sonys G├╝nstig-Smartphone im Test Androidmag.de 3 3 Sterne

Sony hat auf der IFA neben der Z3-Serie auch ein g├╝nstiges Einsteigerger├Ąt pr├Ąsentiert, das Xperia E3. Bislang ohne Auftritt auf der gro├čen B├╝hne, haben wir das Teil einem Test unterzogen.

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E wie Einstieg oder Economy,

nicht Exzentrik!

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Durch die Kompakte Gr├Â├če und┬ádie sehr gute Verarbeitung ist das E3 eines der besten G├╝nstig-Smartphones.

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Leider l├Ąsst die Ausstattung zu w├╝nschen ├╝brig. Au├čerdem ist auch┬ádas Design nicht wirklich gelungen.

Die Pr├Ąsentation von Sony war eines der Highlights der letztj├Ąhrigen IFA in Berlin, neben den zwei Varianten des Xperia Z3 wurde mit dem Z3 Tablet Compact immerhin auch ein hervorragendes 8 Zoll-Ger├Ąt vorgestellt. Im Trubel um die High End-Hardware des japanischen Herstellers fristete das ebenfalls auf der IFA pr├Ąsentierte Xperia E3 ein tristes Schattendasein, Presse und Fans konzentrierten sich fast ausschlie├člich auf die Z3-Serie.

Verschiedene Varianten: Der Smartphone-Fan von Welt stimmt sich farblich mit seinem Ger├Ąt ab.

Verschiedene Varianten: Der Smartphone-Fan von Welt stimmt sich farblich mit seinem Ger├Ąt ab.

Kein Topstar

Ein halbes Jahr ist seit der IFA mittlerweile ins Land gezogen, ge├Ąndert hat sich an der Wahrnehmung des E3 kaum etwas: Es schwirrt nach wie vor unter dem Radar, als dezidiertes Einsteigerger├Ąt ist das Sony-Phone schlichtweg nicht interessant genug, um Gazetten und Blogs zu f├╝llen – vergleichbar mit den Ersatzspielern im Fu├čball; wichtig, aber eher keine Titelblatt-Kandidaten. Wir geben dem 4,5 Zoll-Teil dennoch eine Chance, immerhin verspricht Sony Vierkernpower, LTE, NFC und ein robustes Geh├Ąuse. Letzteres ist auf jeden Fall richtig: Zwar verwendet Sony ausschlie├člich Polycarbonat f├╝r die ├Ąu├čeren Bestandteile des Smartphones, es wirkt dadurch aber keineswegs billig. Das ist einerseits der matten R├╝ckseite geschuldet, andererseits dem etwas dicker ausgefallenen seitlichen Rahmen, der zudem leicht angeraut wurde. An der rechten Seite finden Sie die Lautst├Ąrkewippe und den Powerbutton, gegen├╝berliegend den microUSB-Slot zum Laden des Ger├Ątes. Etwas schwieriger sind die Auslassungen f├╝r microSD- und SIM-Karte zu finden; Sony versteckt diese unter der r├╝ckseitigen Abdeckung – ein Novum f├╝r ein Ger├Ąt des japanischen Herstellers, in der Regel lassen sich Xperia-Ger├Ąte nicht ├Âffnen. Der Akku l├Ąsst sich ├╝brigens dennoch nicht tauschen.

Mit 137,1 x 69,4 x 8,5 Millimeter ist das E3 zwar nicht d├╝nn, liegt aber angenehm in der Hand.

Mit 137,1 x 69,4 x 8,5 Millimeter ist das E3 zwar nicht d├╝nn, liegt aber angenehm in der Hand.

Versprochen, aber nicht gehalten

Auf dem Papier mag sich die Hardware ordentlich lesen: Ein Snapdragon 400 (Quad Core, Cortex-A7) mit einer Taktung von 1,2 GHz pro Kern soll f├╝r ausreichend Power sorgen, unterst├╝tzend stehen ihm dabei 1 GB RAM, eine Adreno 305-Grafikeinheit und Android 4.4.2 zur Seite. In der Praxis schafft es die Mannschaft aber nicht, die Leistung auch auf dem Platz zu bringen, um bei den Fu├čball-Metaphern zu bleiben. Schon simple Aktionen wie das Wischen durch die Homescreen-Seiten oder das Zoomen im Browser sorgen f├╝r erhebliche Verz├Âgerungen, von aufw├Ąndigen Arbeiten gar nicht erst zu sprechen. 4 GB interner Speicher sind klar zu wenig.

Das Display rei├čt die Partie dann auch nicht mehr herum: Mit 480 x 854 Pixeln auf 4,5 Zoll erreicht das IPS-Panel eine Pixeldichte von schwachen 208 ppi. Zur Ehrenrettung muss erw├Ąhnt werden, dass sowohl der Schwarzwert als auch Helligkeit und Blickwinkelstabilit├Ąt im Test bedeutend besser abschnitten.

Auf der rechten Seite sind die physischen Tasten untergebracht, SIM- und Speicherkarte finden unter der r├╝ckseitigen Abdeckung Platz.

Auf der rechten Seite sind die physischen Tasten untergebracht, SIM- und Speicherkarte finden unter der r├╝ckseitigen Abdeckung Platz.

F├╝r Selfies unbrauchbar

Im Rahmen der Pr├Ąsentation wurde vor allem die 5 MP-Hauptkamera explizit hervorgehoben, soll diese doch auch Full HD-Videos aufzeichnen k├Ânnen. Das ist zwar richtig, die Aufl├Âsung stimmt, unsere Testvideos k├Ąmpften aber durchweg mit Bild- und Farbrauschen. Dazu kommt die unterdurchschnittliche Frontkamera, die maximal f├╝r verpixelte Skype-Konferenzen taugt, Selfie-Fans werden mit der Knipse nicht gl├╝cklich.

LTE und Konsorten

Das Xperia E3 hat aber auch seine St├Ąrken: Erw├Ąhnenswert ist hier vor allem das LTE-Modul, f├╝r Ger├Ąte in dieser Preisklasse eher Ausnahme als Regel. Der Akku misst durchschnittliche 2330 mAh, im Test waren bis zu zw├Âlf Stunden Dauernutzung kein Problem, wer etwas auf den Akku achtet, kommt auch 24 Stunden ├╝ber die Runden. WiFi 802.11 b/g/n, GPS, Bluetooth 4.0 und ein LED-Blitz runden das Angebot ab.

ÔÇ×Das Xperia E3 erinnert an l├Ąngst vergangene Zeiten: Kleines Display, dicker Rahmen, mittelm├Ą├čige Ausstattung – daf├╝r stimmt allerdings der Preis.ÔÇť

Fazit

Das Xperia E3 fliegt nicht grundlos unter dem Radar: Richtig spannend ist das Ger├Ąt nicht, kaum ein Enthusiastenherz wird bei dieser Ausstattung h├Âher schlagen. Aber: Der Preis stimmt, f├╝r einen Obolus von 140 Euro kann man hier und da schon mal ein Auge zudr├╝cken. Wer also nicht gerade das hei├česte Eisen sucht, kann durchaus einen Blick auf das Sony Xperia E3 werfen.

daumen_hoch
Attraktiver Preis
Sauber verarbeitet, LTE-Modul 

 

daumen_runter

Design nicht wirklich ansprechend
Schwache Hardware

 

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Aktueller Preis auf Amazon:
EUR 109,95
 
Android
4.4
4,5"
854x480
Gewicht
143.8 g
5,0 MP
0,3 MP
Kamera
4 GB
32 GB
Speicher
1 GB
RAM
4x
1,2 GHz
CPU



OK MicroSD OK USB OK Audio OK GPS OK HSPA+ OK NFC OK WLAN (a,b,g,n) OK Bluetooth 4.0
Abmessungen: : 137,1x69,4x8,5 (in mm - H├Âhe x Breite x Tiefe)

Display: 3 Sterne
Speed: 2 Sterne
Akku: 4 Sterne
Verarbeitung: 4 Sterne
Ausstattung: 4 Sterne
Design: 3 Sterne
Haptik: 3 Sterne
Kamera: 3 Sterne
Leistung:
18812
 
Grafik:
329
 
Browser:
1673
 
Akku:
518
 
Max. 80627
Max. 4942
Max. 7176
Max. 910
Gesamtwertung: 26/40
 

Ger├Ątevergleich Rang 1

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews f├╝r die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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