Wie datenhungrig ist Google Maps?

Hartmut Schumacher 20. Oktober 2012 1 Kommentar(e)

Wie viele Daten ruft man aus dem Internet ab, wenn man Google Maps verwendet? Anhand eines Spaziergangs durch die Münchner Innenstadt haben wir das für euch herausgefunden.

1) Ein kleiner Spaziergang

Sucht man nach der Stadt München und zoomt so weit wie möglich zum Marienplatz in der Stadtmitte hinein, so ruft die App dafür 2,8 MB Daten ab. Schlendert man bei dieser Vergrößerung in der Fußgängerzone die 800 Meter bis zum Karlsplatz, dann kostet das weitere 800 KB.

2) Satellitenbilder

Das Abrufen des Satellitenbildes vom Karlsplatz schlägt mit 150 KB zu Buche. Und lässt man auf dem Rückweg zum Marienplatz den Satellitenbildmodus eingeschaltet, so lädt das Programm stolze 4,8 MB an Daten aus dem Internet herunter.

3) Street View

Oft aber sind Satellitenbilder nicht ausreichend, um sich einen wirklich guten Eindruck von einem Ort zu verschaffen. Wenn man sich daher von der Street-View-Funktion den Karlsplatz anzeigen lässt und sich dabei einmal im Kreis dreht, dann kostet dies vergleichsweise bescheidene 800 KByte.

4) Karten vorab laden

Alles in allem hat unser Spaziergang durch die Münchner Innenstadt also 9,35 MB an Daten gekostet. Ihr findet, das ist zuviel? Kein Problem: In der neuesten Google-Maps-Version gibt es die Funktion „Offline bereitstellen“, die es erlaubt, Kartendaten schon vorab (kostenlos via WLAN) herunterzuladen.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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