Cardboard

Hartmut Schumacher 12. Juli 2014 0 Kommentar(e)
Cardboard Androidmag.de 4 4 Sterne

Virtual-Reality-Brillen müssen nicht unbedingt teuer sein: Mit der App Cardboard und ein paar preiswerten Bastelmaterialien kannst du dein Smartphone in eine derartige Brille verwandeln. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

Cardboard - Titelbild

Um dein Smartphone als Virtual-Reality-Brille zu verwenden, benötigst du lediglich einen dicken Pappkarton, zwei optische Linsen, ein Gummiband, ein Klettverschlussband und zwei Magnete. Anhand der Anleitung auf der Web-Seite developers.google.com/cardboard bastelst du daraus das Brillengehäuse – in das du dann dein Smartphone einsetzt.

Die Google-App Cardboard zeigt jeweils zwei zusammengehörige Bilder an, die dank der Brille von den Augen und vom Gehirn zu einem (pseudo-)dreidimensionalen Bild zusammengesetzt werden. Wenn du den Kopf bewegst, dann verändert sich dank der Lagesensoren des Smartphones auch die Perspektive des Bildes.

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Virtuelle Ausflüge

Was konkret kannst du mit der App anschauen? Die Software bietet dir unter anderem einen virtuellen Besuch im Schloss von Versailles. Zudem kannst du einige Museumsstücke (Masken und Skulpturen) von allen Seiten betrachten. Oder in einer Street-View-Ansicht durch die Straßen von Paris fahren.

Darüber hinaus erlaubt es dir die App, über ausgewählte Google-Earth-Landschaften zu fliegen und einige beliebte YouTube-Videos anzusehen. Und nicht zuletzt ist es möglich, die 360-Grad-Fotos zu betrachten, die du mit der Photo-Sphere-Funktion der Kamera-App aufgenommen hast.

Auch ohne die selbstgebastelte Brille kannst du die App übrigens benützen: Du musst dazu lediglich den berühmten „Magisches Auge“-Blick verwenden – also so schielen, dass sich die beiden Bilder auf dem Display überlagern.

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Fazit

Viel mehr als ein faszinierendes Spielzeug sind die App Cardboard und die dazugehörige selbstgebastelte Brille derzeit noch nicht. Aber Google stellt Entwicklern die nötigen Software-Werkzeuge bereit, damit sie Apps für diese kostengünstige Virtual-Reality-Hardware programmieren können.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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