Google Fit

Hartmut Schumacher 23. November 2014 0 Kommentar(e)

Die App „Google Fit“ will dir „eine umfassende Übersicht über deine Fitness“ verschaffen. Zu diesem Zweck geht das Programm einen ungewöhnlichen Weg. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Schon im Juni 2014 hat Google auf der Entwicklerkonferenz Google I/O das Projekt „Google Fit“ vorgestellt. Dabei handelt sich um eine offene Plattform, die es Software-Entwicklern und Hardware-Herstellern erleichtern soll, gesundheitsbezogene Daten auszulesen und zu speichern, die von Sensoren stammen, wie sie unter anderem in Smartphones, Fitness-Armbändern, Smartwatches und digitalen Waagen eingebaut sind.

Nun ist die erste App erschienen, die diese Plattform nutzt: Die App trägt übersichtlicherweise ebenfalls den Namen „Google Fit“. Dieses Programm ist ein Aktivitäts-Tracker, der deine sportlichen Betätigungen protokolliert. Die App kann unterscheiden zwischen Gehen, Laufen, Radfahren und „Sonstigem“.

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Zum Erkennen und Aufzeichnen der Aktivitäten benützt die Software den Bewegungssensor des Smartphones. Das funktionierte im Test allerdings weniger zuverlässig als bei anderen Apps dieser Art. Alternativ dazu kannst du aber einfach von Hand eintragen, welchen Aktivitäten du wie lange nachgegangen bist.

Die protokollierten Aktivitäten zeigt die App in Form von Listen und Diagrammen an. Darüber hinaus kannst du dir diese Daten auf der Web-Site fit.google.com anschauen.

Fitness-Daten gesammelt anzeigen

Die Besonderheit von Google Fit besteht darin, dass die App auch in der Lage ist, mit anderen Apps wie Runtastic und Runkeeper sowie mit Fitness-Geräten gekoppelt zu werden, um dann alle deine Fitness-Daten gesammelt anzuzeigen. In unseren ersten Tests wollte dies nicht funktionieren. Nach einem Software-Update der App Runtastic kurz vor dem Ende der Tests hatten wir dann allerdings doch noch Erfolg: Die Aktivitätsdaten, die wir mit Runtastic aufgezeichnet hatten, erschienen brav auch in den Listen und Diagrammen von Google Fit.

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Fazit

Als reiner Aktivitäts-Tracker ist Google Fit nicht wirklich erwähnenswert, da die App noch relativ spartanisch ausgestattet ist. Als sehr praktisch jedoch erweist sich die Möglichkeit, die Fitness-Daten anderer Apps zu sammeln und übersichtlich gemeinsam anzuzeigen.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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