Swype

Martin Reitbauer 25. April 2013 1 Kommentar(e)
Swype Androidmag.de 5 5 Sterne

Auf dem Smartphone zu schreiben ist mühsam, vor allem, wenn man lange E-Mails oder SMS verfassen muss. Swype hat die Beta-Phase endlich hinter sich gelassen – und soll das Schreiben auf virtuellen Tastaturen nun endgültig revolutionieren. (€ 0,76)

Swype Trial_main

Drei Jahre hat die Beta-Phase von Swype beinahe gedauert, nun ist die innovative virtuelle Bildschirmtastatur endlich fertig! Inzwischen wurde der ursprüngliche Entwickler von Nuance Communications übernommen und so bringt eben nun Nuance die finale Version in den Play Store.

Von Buchstabe zu Buchstabe gleiten

Swype soll die Eingabe auf virtuellen Tastaturen bequemer und schneller machen, weil du nicht mehr nacheinander auf die einzelnen Tasten tippen musst, vielmehr fährst du mit dem Finger von einem Buchstaben zum anderen – diese Geste wird bezeichnender Weise unter Insidern bereits mit Swypen umschrieben. Die App ermittelt dann die involvierten Buchstaben und schlägt die in Frage kommenden Wörter vor. Je nachdem, wie häufig man ein Wort in seinen Nachrichten verwendet, wird eine Rangliste erstellt und das häufigste oder logischste Wort eingefügt. Voraussetzung ist natürlich, dass die Wörter bereits im Wörterbuch vorhanden sind. Sollte ein Wort nicht erkannt werden, kannst du dieses auch auf herkömmliche Art eingeben und ins Wörterbuch aufnehmen. Wenn du dann das Wort noch einmal „swypst“, sollte es richtig erscheinen.

Vorschlag für das nächste Wort

Häufig benutzte Phrasen wie „Hallo! Wie geht es dir?“ nimmt die App in ein sogenanntes „Next-Word Dictionary“ auf. Dabei werden dir nach dem Schreiben eines bestimmten Wortes, mögliche Folgewörter vorgeschlagen. Gibst du etwa „Hallo!“ ein, dann schlägt dir die App das Wort „Wie“ als Folgewort vor. Damit sollte die Schreibgeschwindigkeit erheblich beschleunigt werden. Vor allem, weil Swype lernfähig ist.

Mit Swype erhältst du nicht nur die fertige Version einer neue Eingabemethode, mit der du schneller Texte verfassen kannst, sondern auch einen Sprachassistenten, der dir die Schreibarbeit abnimmt.

Mit Swype erhältst du nicht nur die fertige Version einer neue Eingabemethode, mit der du schneller Texte verfassen kannst, sondern auch einen Sprachassistenten, der dir die Schreibarbeit abnimmt.

Spracheingabe integriert

Positiv ist auch die mitgelieferte Spracheingabe zu bewerten. Sie lässt sich auf der Tastatur mittels Tipp auf das Flammen-Symbol aufrufen. Danach kannst du den Text einfach diktieren und die Anwendung schreibt für dich – vorausgesetzt du nuschelst nicht und spricht keinen hinterwäldlerischen Dialekt.

Einfache Installation

Installation und Konfiguration sind ein Kinderspiel: Ein Assistent führt dich zu Beginn durch die Anwendung und die wichtigsten Einstellungen. Damit ist die richtige Tastatur im Nu installiert und konfiguriert.

Das Beste daran: Die Anwendung hat die Beta-Phase endlich hinter sich gelassen und ist nach wie vor vollkommen gratis und ohne Werbung zu haben.

Das Beste daran: Die Anwendung hat die Beta-Phase endlich hinter sich gelassen und ist nach wie vor vollkommen gratis und ohne Werbung zu haben.

Fazit

Vor allem Vielschreiber werden mit Swype ihre Freude haben und darin einen idealen Helfer finden. Durch die einfache Konfiguration und das übersichtliche Einstellungsmenü ist es ein Kinderspiel die Anwendung nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen einzustellen. Auch der mitgelieferte Sprachassistent macht eine gute Figur und das Ganze gibt es in der Einführungsphase auch noch als Schnäppchen. Aber auch wenn du nicht viel Geld investieren musst, etwas Zeit solltest du für die Einarbeitung schon reservieren. Wenn du Swype nur mal ausprobieren möchtest, kannst du auf die Trial-Version im Play Store zurückgreifen. Die gibt allerdings nach 30 Tagen den Geist auf.

Video

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Martin Reitbauer   Chefredakteur

Als Chefredakteur von Android Magazin und der Plattform-agnostischen Zeitschrift SMARTPHONE ist Martin hauptsächlich mit den Print-Magazinen des Verlags hinter androidmag.de beschäftigt. Ab und an bleibt dennoch Zeit für einen Blog-Artikel. Neben Android gilt seine Begeisterung GNU/Linux und freier Software ganz allgemein.

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