Die neuen Galaxy-8-Designs zwingen Samsung zum Zocken

Michael Derbort 8. Februar 2017 Kommentare deaktiviert für Die neuen Galaxy-8-Designs zwingen Samsung zum Zocken Kommentar(e)

Das Release des neuen Galaxy-Modells ist verschoben, aufgrund der relativ langen Vorlaufzeit dürfen wir davon ausgehen, dass die fertig produzierten Geräte bereits in den Lagern des Herstellers auf ihre Auslieferung warten. Nichtsdestotrotz bleibt dem Elektronikriesen keine Wahl, was bei der Vermarktung weitere kritische Entscheidungen zu treffen. 

(Fotos: Samsung)

(Fotos: Samsung)

Pannen und Unwägbarkeiten

Die sechste Generation des Galaxy wurde in zwei Varianten herausgegeben: S6 und S6 Edge. Der Run auf die Geräte hat gezeigt, dass die Kunden dem flacheren S6 deutlich den Vorzug gegeben hatten. Damit war aber auch das Problem entstanden, dass sich das S6 Edge als Ladenhüter entpuppte. War das S6 nicht mehr verfügbar, hatten die Kunden entweder von einem Kauf abgesehen oder sich kurzerhand für ein vergleichbares Modell eines anderen Herstellers entschieden. Ein Alternativgerät aus dem Samsung-Portfolio wollten die Wenigsten haben. Daraus folgt nun, dass der Überbestand der S6-Edge-Geräte zu einem Viertel des ursprünglichen Preises verramscht werden sollen.

Wovon sich Samsung immer noch nicht erholt hat, ist das Note-7-Desaster, welches den Südkoreanern einen veritablen Vertrauensverlust beschert hatte. Aus diesem Grund muss der Abverkauf der neuen Generation diesmal sitzen – und zwar ohne weitere Pannen und ohne weitere Ungleichgewichte bei dem Absatz der beiden Modellvarianten. Diese erhalten beide abgerundete Kanten, unterscheiden sich lediglich in der Display-Größe und gegebenenfalls in der Auflösung der Hauptkamera. Nun geht es eben nur noch darum, beide Geräte gleichermaßen attraktiv zu bewerben und eine weitere Käuferflucht zu den Mitbewerbern zu vermeiden. Ein Blick in die Glaskugel können auch die Leute von Samsung nicht werfen, es bleibt also nur noch, ein wenig zu Pokern und gegebenenfalls die Strategien anzupassen.

Quelle: Forbes

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