Das größte Risiko für den Börsengang von Snap Inc.: Männer. Beziehungsweise Frauen.

Hartmut Schumacher 19. November 2016 Kommentare deaktiviert für Das größte Risiko für den Börsengang von Snap Inc.: Männer. Beziehungsweise Frauen. Kommentar(e)

Snap Inc. geht an die Börse. Um erfolgreich zu sein, benötigt das Unternehmen mehr Frauen in der Führungsetage. So zumindest eine Theorie.


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(Logo: Snap Inc.)

(Logo: Snap Inc.)

Der Snapchat-Betreiber Snap Inc. plant den Gang an die Börse. Voraussichtlich im März 2017, möglicherweise aber auch erst im zweiten Quartal jenen Jahres. Die voraussichtliche Börsenbewertung des Unternehmens liegt zwischen 20 und 40 Milliarden US-Dollar.

Eine große Gefahr, die Snap Inc. laut „Fortune“ bedenken sollte: eine zu geringe Vielfältigkeit. – Was ist damit gemeint? Zu viele Männer in der Chefetage. Genauer gesagt: zu viele weiße Männer.

Laut der „Fortune“-Theorie sei diese mangelnde Vielfältigkeit der Grund für die gegenwärtigen Probleme beispielsweise von Twitter – und von einer Reihe anderer Unternehmen.

Die gegenwärtige Aufsichtsrat von Snap Inc. bestehe aus fünf Männern und lediglich einer Frau. Ein Großteil der Snapchat-Benutzer sei jedoch weiblich. Und das Unternehmen benötige eine Führungsmannschaft, die die Bedürfnisse dieser Benutzerinnen verstehe.

Männer wissen also nicht, was Frauen wollen. Eine überzeugende Theorie?

Quellen: Business Insider, Fortune

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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