General Electric bringt smarte LED-Glühbirne zum Sparpreis

Martin Reitbauer 30. Juni 2014 0 Kommentar(e)

Der amerikanische Konzernriese GE steigt zum großen Player im Smart-Home-Bereich auf. Die neueste Entwicklung ist eine preiswerte LED-Lampe mit App-Steuerung.

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Die neu entwickelte LED-Lampe ist mit der Smart-Home-App „Wink“ kompatibel.

Für Smart-Home-Anwendungen (wie die entfernte Steuerung von Heizung und Beleuchtung im Eigenheim) muss meist erst eine aufwändige Infrastruktur angeschafft werden – so etwa eine zentrale Steuereinheit, Sensoren und Schaltaktoren – was natürlich mit entsprechend hohen Kosten verbunden ist. Die „Link“ genannte smarte LED-Lampe vom General Electric, die in den USA in Kürze in den Handel kommt, soll zumindest einen Teil dieses Setups radikal verbilligen: Nur 15 US-Dollar wird das vernetzte Leuchtmittel kosten.

Die „Link“ wird einfach in die Lampenfassung eingeschraubt, die gesamte Technik ist im Sockel der LED-Birne verbaut. Bei der Funktechnik setzt General Electric auf den ZigBee-Standard, der etwa auch in den Hue-Lampen von Philips zum Einsatz kommt. Der für die Lichtsteuerung per App nötige ZigBee-Zentrale kann im Set mit einer Lampe um 50 Dollar erworben werden, besorgt die Kommunikation mit allen in der Wohnung verbauten Lampen und macht diese per Wlan über eine App steuerbar. Diese hat GE nicht etwa neu entwickelt – die Link-Lampen werden über die App „Wink“ angesprochen, die unter anderem auch Steckdosen und Klimaanlagen schalten und regeln kann. So kann das Licht in den einzelnen Räumen per Zeitplan gesteuert oder abhängig von der Position des Smartphones geschalten werden.

Wann die smarte Leuchte von GE in Europa in den Handel kommt, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Quelle: General Electric via Golem

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Martin Reitbauer   Chefredakteur

Als Chefredakteur von Android Magazin und der Plattform-agnostischen Zeitschrift SMARTPHONE ist Martin hauptsächlich mit den Print-Magazinen des Verlags hinter androidmag.de beschäftigt. Ab und an bleibt dennoch Zeit für einen Blog-Artikel. Neben Android gilt seine Begeisterung GNU/Linux und freier Software ganz allgemein.

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