Das Huawei Ascend P7 im Kurztest

Redaktion 1. Juni 2014 2 Kommentar(e)

Der chinesische Hersteller Huawei hat im Rahmen eines Presseevents am 7. Mai das neue Flaggschiff mit dem Namen P7 vorgestellt. Natürlich haben auch wir schon ein Exemplar erhalten und möchten euch unsere ersten Eindrücke vom Gerät mitteilen.

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Beginnen wir gleich einmal mit dem äußeren Erscheinungsbild. Wie auch schon beim Vorgänger setzt Huawei auch dieses Mal auf hochwertige Materialen. Anstatt einer Alu-Rückseite kommt dieses Mal aber ein ähnliches Glas wie beim Xperia Z2 mit einem extravaganten Muster zum Einsatz. Der Rahmen an der Seite sowie die Tasten sind aus Aluminium und vermitteln einen Hochwertigen Eindruck.

Der größte Unterschied von außen im Vergleich zum Vorgänger ist der fehlende Pin links unten beim Gerät. Da der Pin zum Öffnen des microSD- bzw. SIM-Karten-Slots ohnehin schnell verloren wurde, hat der Hersteller beim Nachfolger darauf verzichtet. Da dort auch die Kopfhörer angesteckt wurden, hat Huawei den Klinken-Stecker an die Oberseite verlegt. Außerdem wurde der USB-Port nach unten verschoben und auch der Sperrknopf ist jetzt rund und befindet sich eher mittig an der rechten Seite des Rahmens.

 

Huawei hat die Oberfläche  aufgebohrt und moderner gestaltet.

Huawei hat die Oberfläche aufgebohrt und moderner gestaltet.

Emotion UI überarbeitet

Gleich beim ersten Start wird klar, dass die Chinesen an der Oberfläche des Betriebssystems geschraubt haben. Zwar ist die EmotionUI nach wie vor bunter als die meisten Oberflächen der Konkurrenz, allerdings machen die Icons einen deutlich moderneren Eindruck. Gleich geblieben ist die Tatsache, dass die Oberfläche keinen App-Drawer besitzt, sondern alle Apps werden auf den einzelnen Seiten des Homescreens angezeigt. Außerdem besteht nach wie vor die Möglichkeit aus unterschiedlichen Designs wählen zu können.

Angezeigt wird das Ganze beim P7 auf einem 5 Zoll großem FullHD-Display, welches nicht nur größer ist als jenes des Vorgängers, sondern auch über eine höhere Pixeldichte verfügt. Erkennbar ist der Unterschied aber kaum. Deutlich einfacher tut man sich aber beim Unterschied der Farben. Während jene des P7 deutlich kräftiger und kontrastreicher wirken, ist das Weiß am P6 etwas milchig und nicht wirklich Weiß. Wenn man jetzt nicht unbedingt die beiden Geräte nebeneinander liegen hat, ist der Unterschied aber auch kaum auszumachen.

Nettes Gimmick: Auf dem Lockscreen kommt immer ein neues Foto. Weniger schön hingegen ist die Hintergrundfarbe der Benachrichtigungen. Aufgrund der weißen Farbe, verschwinden zum Beispiel die Bedienelemente von Spotify.

Nettes Gimmick: Auf dem Lockscreen kommt immer ein neues Foto. Weniger schön hingegen ist die Hintergrundfarbe der Benachrichtigungen: Aufgrund der weißen Farbe, verschwinden zum Beispiel die Bedienelemente von Spotify.

Alles flüssig

In Sachen Handhabung kann man dem Gerät kaum etwas vorwerfen. Die Oberfläche fühlt sich schnell an und es sind keine Ruckler zu bemängeln. Beim Vorgänger sah es in diesem Bereich ganz anders aus.

Etwas schade ist, dass Huawei wieder einen Chip aus der hauseigenen Produktion verbaut hat. Zwar bringt der Prozessor genügend Leistung für alltägliche Anwendungen mit, allerdings lässt die Unterstützung von diversen Apps zu wünschen übrig. Da in den meisten Android-Geräten Qualcomm-CPUs verbaut sind, werden die meisten Anwendungen klarerweise auch für diese Chips optimiert.

Fehler des Vorgängers erfolgreich behoben

Abschließend kann man nur sagen, dass Huawei mit dem Ascend P7 einen würdigen Nachfolger gezaubert hat. Die Schwachstellen des Vorgängers wie die schwache Akkulaufzeit und die ruckelige Oberfläche wurden adressiert und ausgemerzt.

Zwar kann das Ascend P7 mit den Top-Modellen Galaxy S5 und One (M8) nicht mithalten, allerdings will der chinesiche Hersteller ja auch weniger Geld dafür haben. Für knapp 400 Euro kannst du dir das neue Flaggschiff auf Amazon bereits bestellen. Definitiv ein würdiger Nachfolger!

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