Google auf Shopping-Tour: Weitere Übernahmen stehen uns bevor

Redaktion 22. Mai 2014 0 Kommentar(e)

Dass der Suchmaschinengigant Google hin und wieder in Shopping-Laune ist und dass dabei gleichzeitig keine Kosten und Mühen gescheut werden, wissen wir bereits. Laut einem nun aufgetauchten Dokument soll die Übernahme-Serie aber noch weiter gehen.

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Google Logo 2010

Die Börsenaufsicht SEC hat von Google ein Dokument erhalten, in dem eine stolze Summe von 30 Milliarden US-Dollar genannt wird, die für diverse Zukäufe ausgegeben werden sollen. Dieses Dokument haben nun die Nachrichtenagentur Bloomberg sowie das Wall Street Journal in die Finger bekommen.

Geld bleibt im Ausland

Vor allem geht es in dem Dokument darum, dass man das im Ausland erwirtschaftete Geld nicht in die USA holen werde, da zu hohe Steuern dafür anfallen würden. Vielmehr wird man das gebunkerte Geld für Übernahmen im Ausland nutzen. Genau diese 30 Milliarden sollen sich derzeit im Ausland befinden und neben Übernahmen auch für die Kosten von diversen Serverfarmen genutzt werden.

Apropos Übernahmen: Angeblich steckte Google erst vor kurzem mit einem europäischen Tech-Unternehmen in Verhandlungen. Diese Übernahmen hätte vier bis fünf Milliarden Dollar schwer sein sollen. Allerdings zog Google das Angebot wieder zurück. Um welches Unternehmen es sich dabei gehandelt hat, wurde nicht bekannt gegeben und wir haben eigentlich auch keine Ahnung, wer das hätte sein können.

Dass diese Art der „Steuerhinterziehung“ bei Politikern und Behörden nicht gerne gesehen ist, liegt wohl auf der Hand. Immerhin entgeht bei 30 Milliarden Dollar dem Staat eine ordentliche Summe an wertvollen Steuergeldern. Dementsprechend oft werden die Big Player wie Google, Apple, Microsoft und Co. von den Politikern kritisiert.

Google schwimmt in Geld

Der Suchmaschinengigant in Geldnöten? Wohl kaum. Nach einer Aufforderung von der Börsenaufsicht hat Google mehr Informationen zu den Auslandserträgen preisgegeben. Laut der SEC soll das Unternehmen derzeit insgesamt rund 60 Milliarden US-Dollar auf der Hohen Kante haben. Für spontane Übernahmen ist also genügend Geld in der Kriegskasse.

Quelle: SEC, Wall Street Journal

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