Google Smartwatch: Neue Infos zur technischen Ausstattung und ‚Clockwork‘ als Projektname [Gerücht]

Redaktion 3. März 2014 0 Kommentar(e)

Neue Infos zur Google Smartwatch: Angeblich wird das Projekt intern „Clockwork“ genannt. LG soll als Hardware-Partner dienen und die Smartwatch fertigen. Auch neue Informationen zur technischen Ausstattung sind bekanntgeworden. 

Bereits auf dem Mobile World Congress vergangene Woche waren sie eines der heißesten Themen: Smartwatches. Nachdem 2013, trotz aller Vorhersagen, nicht das Jahr der intelligenten Uhren geworden ist, könnte es 2014 tatsächlich den Durchbruch geben. Mit der Gear 2 und Gear 2 Neo hat Samsung die Nachfolger seiner nur mäßigen Galaxy Gear vorgestellt, die diesmal mit Tizen statt Android laufen. Huawei hat auf dem MWC eine interessante Mischung aus Fitness-Tracker und Bluetooth-Headset gezeigt und HTC gab einen kurzen Ausblick auf seine Smartwatch.

Auch Google werden immer wieder Ambitionen nachgesagt, in den Smartwatch-Markt eingreifen zu wollen. Zuletzt gab es Gerüchte über eine Zusammenarbeit mit LG, die heute mit technischen Daten der Smartwatch und ihrem intern verwendeten Projektnamen unterfüttert werden.

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Mit der Gear 2 und Gear 2 Neo hat Samsung vorgelegt – zieht Google zusammen mit LG jetzt nach?

Ansprechende technische Daten

So will Artem Russakovskii, seines Zeichens Gründer des populären Blogs Android Police, erfahren haben, dass die erste Smartwatch aus dem Hause Google tatsächlich von LG gefertigt und das Projekt intern „Clockwork“ genannt wird. Zu den technischen Daten, die sich laut Russakovskii auf den Prototypen von 2013 beziehen, gehört ein 1,65 Zoll großes IPS-LCD-Display mit einer Pixeldichte zwischen 240 und 270 PPI, ein 400 mAh Akku, Bluetooth 4.0 und 4 Gigabyte an internem Speicher sowie ein 9-Achsen-Sensor. Angetrieben wird die smarte Uhr von einem Qualcomm-Prozessor (APQ8026), dem 1 Gigabyte RAM zur Verfügung stehen. Außerdem soll die Google Smartwatch auch haptisches Feedback bieten.

Nicht notwendigerweise final

Das klingt alles zunächst einmal sehr vielversprechend – auch wenn Artem Russakovskii direkt dazu schreibt, dass keine der genannten Spezifikationen einen Garantie haben, am Ende auch tatsächlich so in der Smartwatch zu landen. Technische Daten können sich schließlich ändern, außerdem ist auch immer mit Verspätungen zu rechnen oder etwas könnte dem Rotstift zum Opfer fallen.

Google Now als Killer-App

Ohnehin wird es bei einer Smartwatch, das zeigen die bisherigen Beispiele ganz deutlich, mehr auf die Software als auf die verbaute Hardware ankommen. Doch genau hier hat Google in der Vergangenheit  ja ein ums andere mal sein talentiertes Händchen bewiesen und mit den intelligenten Benachrichtigungen von Google Now hat man in Mountain View schon die passende Killer-App für eine Smartwatch parat.

Eure Meinung ist gefragt: Wird 2014 das Jahre der Smartwatches? Welche Funktionen sollte eine Google-Smartwatch bieten, um euch zum Kauf zu überreden? 

Quelle: Artem Russakovskii (Google+)

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