Miniprojektor ermöglicht das Lesen von Handy-Nachrichten auf der Hand

21. Februar 2014 0 Kommentar(e)

Das ist ja praktisch. Du musst dich in Zukunft nicht mehr beim Lesen deiner SMS oder Mails abmühen, wenn du keine Brillen zur Hand hast. Du projizierst diese einfach auf die nächste Hausmauer.

Das hat den Vorteil, dass alle Passanten mitlesen können. Vor allem aber kannst du selbst die Nachrichten bequem lesen.

Christian Winkler vom Institut für Medieninformatik der Uni Ulm meint, dass so ein Miniprojektor, getarnt etwa als Brosche schon bald genutzt werden könnte, um persönliche E-Mails, Tweets oder andere Benachrichtigungen auf nahegelegene Wände, Gehsteige oder Handflächen zu projizieren.

Mit diesem Miniprojektor kannst du deinen Smartphone-Screen direkt auf eine nächste gelegene Oberfläche projizieren.

Mit diesem Miniprojektor kannst du deinen Smartphone-Screen direkt auf eine nächste gelegene Oberfläche projizieren.

So geht´s!

Und so stellt sich Winkler das vor: „Ein mobiles Display generiert eine grüne SMS-Grafik, die direkt vor dem Kopf des Benutzers projiziert wird. Um herauszufinden, wer der Absender einer Nachricht ist, muss man nur seine Handfläche vor sein Gesicht halten. In dieser liest dann der Empfänger den Namen des Absenders. Mit einer wischenden Handbewegung öffnet sich dann die E-Mail und der Text erscheint auf der Hand.

Der Vorteil eines solchen Projektors: Funktionen, für die normalerweise ein Bildschirm nötig ist, lassen sich ohne diesen durchführen. Mögliche Einsatzgebiete könnten im Navigationsbereich sein, aber auch im Bereich lokaler Werbungen.

Der Pferdefuß

Die Marktreife ist noch lange nicht erreicht. Im Moment sind die Projektoren noch zu energiehungrig und zu wenig hell. Immerhin soll ein kleiner Projektor bei Tageslicht Inhalte auf unebene Flächen projizieren. Auch gibt es im Alltag nur eine begrenzte Zahl an Projektionsflächen.

Quelle: Uni Ulm via pressetext.com

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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