Trading per App – mit dem Smartphone an die Börse!

Redaktion 1. März 2021 Kommentare deaktiviert für Trading per App – mit dem Smartphone an die Börse! Kommentar(e)

Vollkommen unabhängig davon, ob man neu an der Börse ist oder man schon zu den geübten und gekonnten Anlegern gehört – das Depot muss man immer im Auge behalten. Zwar brauchen alle, die eher langfristig investieren, nicht zwingend eine App, aber dennoch gibt es auch durchaus Vorteile.

Letztlich ist es dank einer App sehr viel leichter, auch hier den Überblick zu behalten. Vor allem erhält man natürlich sofort auch alle Eilmeldungen. Wer an der Börse jedoch traden möchte, der kommt kaum noch ohne App aus, wenn er wirklich keine Gelegenheit verpassen möchte. Hier sollte man keinesfalls verpassen, einen Blick auf die Neo-Broker zu werfen.

Trading per App – mit dem Smartphone an die Börse!

Quelle: https://unsplash.com/photos/obJBg2lZjMg

Neo-Broker: Was ist das?

Hierbei handelt es sich um eine neue Art Broker. Mit ihren innovativen Konzepten möchten sie gern das Geldanlegen revolutionieren. Um nur einige zu nennen, so gehören zum Beispiel Trade Republic, Smartbroker, Just Trade oder Gratisbroker zu den Neo-Brokern.

Besonders Trade Republic ist in letzter Zeit sehr bekannt geworden. Sie brachten ein völlig neues Konzept auf den Markt. Mit diesem Broker war es nun möglich, Aktien für nur 1 Euro zu handeln. Das alles läuft aber per App und es fallen weder komplexe Gebühren an, noch hat man es mit altbackenen Benutzeroberflächen zu tun.

Allerdings hat Trade Republic diesen Trend nicht erfunden, sondern ihn im Grunde aus den USA importiert. Neo Broker wie Robin Hood erfreuen sich mit ähnlichen Konzepten schon seit Jahren großer Beliebtheit in den USA. Gegründet im Jahr 2013 arbeitet Robin Hood inzwischen mit fast 1.000 Mitarbeitern für über 10 Millionen Nutzerkonten.

Natürlich kann Trade Republic hier noch nicht mithalten, gilt aber dennoch als Anführer der Neo Broker. Zudem verfügt dieser Neo Broker über einen Status, den nicht viele vorweisen können, denn bei Trade Republic handelt es sich um eine von der BaFin lizenzierte Wertpapierbank.

Darum sind die Neo Broker so beliebt

Gegenüber den herkömmlichen Brokern läuft bei den Neo Brokern fast immer alles per App und das gestaltet sich als extrem unkompliziert. Hinzu kommt, dass das Gebührenmodell sehr leicht verständlich ist und darüber hinaus die Gebühren bei den Neo Brokern auch noch sehr viel günstiger sind. Hier lohnen sich auch Order mit geringem Ordervolumen. Außerdem bieten diese Broker nicht selten starke Sparplanangebote an.

Das Traden mit dem Smartphone

Das Traden via App ist inzwischen kaum aus der Börsenwelt wegzudenken und es zeichnet sich hier ein sehr starker Trend ab. Das Traden via App bietet den Vollblut-Tradern die Möglichkeit, die Aktienkurse zu jeder Zeit verfolgen zu können. Entsprechend haben sie auch die Möglichkeit, auf jeden wichtigen Trend zu reagieren.

Dank der App ist der Aktienhandel so unkompliziert wie nie zuvor geworden. Die Apps machen es möglich, dass man immer passend in Aktien- und Wertpapierhandel oder in den Handel mit den Kryptowährungen eingreifen kann. Da das Börsengeschehen sehr schnelllebig ist, muss man oftmals auch sehr schnell bereit sein, um auf die Änderungen im Börsengeschehen reagieren zu können. Dank der Apps ist es problemlos möglich, blitzschnell zu reagieren.

So funktioniert das Traden mit dem Smartphone

Viele Broker, und insbesondere die Neo Broker, stellen für das mobile Trading die notwendigen Apps zur Verfügung. Sie übertreffen die einfachen Aktien Apps in ihrer Funktion bei Weitem. Aktien Apps sind so konzipiert, dass sie vornehmlich Informationen über Finanzprodukte liefern. Mit Tradings Apps hingegen können auch Wertpapiere und ETFs (Exchange-Traded Funds) ge- und verkauft werden.

Grundsätzlich lässt sich die Funktionsweisen von Trading Apps mit denen der Trading Plattformen vergleichen. Diese Plattformen werden zumeist über den PC oder das Laptop genutzt.

Wer als Trader zuvor schon über die herkömmlichen Plattformen seine Trades platziert hat, für den ist der Umstieg auf die App ein Kinderspiel. Für Anfänger ist das Traden via App zwar prinzipiell auch kinderleicht, doch müssen sie zunächst einmal ein wenig das Trader-„Handwerk“ erlernen, was allerdings auch für die stationäre Variante des Tradens gleichermaßen gilt.

Bevor man sich für einen Broker, egal ob herkömmlicher Broker oder Neo Broker, entscheidet, muss man genau schauen, ob dieser auch tatsächlich eine App anbietet.

Traden mit App bedeutet Aufmerksamkeit

Vom Grundsatz unterscheiden sich die stationären Trading Plattformen und die Trading Apps kaum voneinander. Dennoch gibt es hier geringfügige Unterschiede, bei denen man sehr aufmerksam sein sollte.

Die im Handel besonders erfahrenen Tradern zählen in der Regel zu den sogenannten Daytradern. Wie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich hier um das tägliche Trading. Hier wird schnell klar, dass gerade für die Daytrader das Traden per App vollkommen unverzichtbar ist und eine enorme Erleichterung für den Alltag bedeutet. Ihnen ist es nun endlich möglich, ohne stationär gebunden zu sein, zu jeder relevanten Zeit sofort aktiv zu werden. Auf aktuelle Börsennachrichten zu reagieren, ist nun problemlos möglich, man verpasst bestimmt keinen wichtigen Trade mehr.

Doch diese dauerhafte Verfügbar- und Erreichbarkeit kann auch schnell zu einem wirklich erheblichen Nachteil werden. Bei weniger geübten Tradern zeigt sich immer wieder, dass der Zeitaufwand für den Handel exponentiell ansteigt.

In diesem „Dauerstress“ gefangen, werden diese Nutzer zu übereilten Entscheidungen verführt. Viel zu schnelle und unüberlegte Käufe und Verkäufe finden hier statt. Das Risiko von Fehlentscheidungen wächst hier gleichzeitig rasant an. Die Dauererreichbarkeit lässt oftmals die rationalen Handlungen in den Hintergrund rücken und die emotionalen Handlungen überwiegen.

Aufmerksamkeit ist insbesondere von Ungeübten bei der Smartphone Nutzung gefordert. Schnell wird hier übersehen, dass der Bildschirm eines Smartphones naturgemäß deutlich kleiner ist als ein herkömmlicher Monitor. Hier kann es leider sehr schnell passieren, dass wichtige Informationen einfach übersehen werden.

Diesen kleinen Unterschied ausführlich zu erklären, ist darum so wichtig, damit, wenn man um die Problematik weiß, sich so besser vor den vermeintlichen Fehlern schützen kann.

So funktioniert der Handel an der Börse

„Hin und Her macht die Taschen leer“. Eine sehr wichtige Weisheit der Börse, denn sie bedeutet, dass wenn man ständig kauft und verkauft, auch entsprechend viele Gebühren anfallen. In der Folge schmälern diese Gebühren die erwirtschafteten Renditen. Vorteile aus dieser Vorgehensweise hat lediglich der Online Broker, da er die gesamten Gebühren kassiert.

Hier genau kommen auch die unüberlegten und emotional bedingten Tradings zum Tragen. Ohnehin bergen diese schon das Risiko von Fehlentscheidungen in sich, und on Top kommen dann noch die anfallenden Gebühren.

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