„Was hast du zwischen den Beinen?“ – Cleverer Tinder-Hack ließ Männer untereinander chatten

Redaktion 26. März 2015 0 Kommentar(e)

„Hat es wehgetan, als du vom Himmel gefallen bist?“ – zugegeben, wir Männer glänzen manchmal mit wirklich dummen Anmachsprüchen. Um uns mal den Spiegel vorzuhalten, hat ein pfiffiger Programmierer die Dating-App Tinder gehackt und lies fremde Männer miteinander chatten – ohne das Wissen der Prachtherren. 

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Einer der vielen kuriosen Gesprächsverläufe im Sozialexperiment.

Einer der vielen kuriosen Gesprächsverläufe im Sozialexperiment.

Nachdem sich Freundinnen immer wieder bei ihm über das rüde Flirtverhalten bei Tinder beschwert hatten, kam dem kalifornischen Entwickler, den The Verge in der Story einfach nur „Patrick“ nennt, seine geniale Idee: Wieso den Geschlechtsgenossen nicht mal eine Kostprobe der eigenen Medizin geben? Er legte ein gefälschtes Profil auf Tinder an und nutze dazu Bilder der bekannten YouTuberin Boxxy sowie einer Bekannten, deren Einverständnis er sich für sein kleines Sozialexperiment geholt hatte. Sobald die Männer nun Gespräche mit der falschen Frau anfingen, wurden sie an andere Männer verleitet, die ebenfalls dachten, mit ihr zu sprechen. Der Trick ging voll auf: In den ersten 12 Stunden nach Erstellung des Fake-Profils wurden bereits 40 Gespräche geführt, die das aggressive Flirtverhalten der Männer in kuriosen Gesprächsverläufen plastisch dokumentieren. „Was hast du zwischen den Beinen?“ war beispielsweise eine der wenig dezenten Fragen, die die Männer in ihren Selbst-Chats von sich gegeben haben.

Um seinen Hack in die Tat umzusetzen, nutze „Patrick“ eine Lücke in der Tinder-API, die lediglich einen Facebook-Authentifizierungs-Token voraussetzt und bereits in der Vergangenheit gehackt wurde. Mitleid mit seinen „Opfern“ hat der Programmierer indes nicht: „Sie ignorieren alle Zeichen, all die schrägen Dinge. Wenn jemand diese Details ignoriert und scheinbar nichts über die Person erfahren möchte, sich aber dennoch treffen will, hat er es womöglich verdient“, antwortet er im Gespräch mit The Verge.

Quelle: The Verge (via FutureZone)

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