Brothers in Arms III

Tam Hanna 13. Januar 2015 0 Kommentar(e)
Brothers in Arms III Androidmag.de 3.5 3.5 Sterne

Heldenhafte Krieger kämpfen im zweiten Weltkrieg um die Freiheit der Welt. Eine kleine Gruppe davon stellt die Hauptpersonen dieses Ego-Shooters dar, der Elemente aus verschiedenen bekannten Titeln kombiniert. (kostenlos, mit aggressiven In-App-Käufen)

Screenshot_2014-12-18-16-35-07

‚ÄěBrothers in Arms 3‚Äú pr√§sentiert sich auf den ersten Blick wie ein klassischer Ego-Shooter. Das Game unterscheidet sich von Titeln wie ‚ÄěModern Warfare‚Äú insofern, als du beim Aufsuchen einer Deckung automatisch in den Zielfeuermodus wechselst. Dies ist sinnvoll, da dich die Gegner so nur beim Feuern attackieren k√∂nnen. W√§hrend des Nachladens bist du hingegen vor Sperrfeuer gesch√ľtzt.

Im Laufe der Zeit schaltest du eine Gruppe zus√§tzlicher Soldaten frei, die verschiedene Spezialfertigkeiten mitbringen. Neben einem auf die Bek√§mpfung von Panzern spezialisierten Kanonier darfst du auch Spione und Scharfsch√ľtzen anheuern.

Screenshot_2014-12-18-16-33-19

Rechenleistung erforderlich

Die 3D-Grafik des Spiels beeindruckt mit sehr realistisch aussehenden Gefechtsszenen. Leider ist dementsprechende Rechenleistung zwingend erforderlich, BiA 3 ruckelt selbst auf älteren Telefonen mit Vierkernprozessor.

Du lenkst dein Alter Ego durch zwei auf der Unterseite des Bildschirms eingeblendete Steuerkreuze. Sie erlauben das Verschieben des Blickfelds und das Bewegen des K√§mpfers. Wenn du deine Spielfigur vor einem Gesch√ľtz oder einer Deckung positionierst, so nutzt er die Vorteile der Umgebung ohne weiteres Zutun.

Screenshot_2014-12-18-16-31-51

Nervige In-App-Käufe

Trotz des Downloads von mehr als 500 MB l√§sst sich BiA3 auch im Einzelspielermodus nur bei bestehender Internetverbindung spielen. Da die Missionen normalerweise binnen einer oder zwei Minuten abgeschlossen sind, ist der kostenlos verf√ľgbare Energievorrat dementsprechend schnell entleert.

Gameloft konnte der Versuchung nicht widerstehen, zus√§tzlich diverse Items feilzubieten. Einige davon sind f√ľr den Fortschritt der Story zwingend erforderlich, was die Spielbalance negativ beeinflusst.

Fazit

Brothers in Arms III w√§re ein exzellenter Titel, wenn sich der Entwickler bei der Monetisierung zur√ľckhalten h√§tte k√∂nnen. Die vorliegende Form nervt mit dutzenden von Kaufaufforderungen, die den Spielspa√ü stark reduzieren.

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_TH

Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna befasst sich seit dem Jahr 2004 mit der Entwicklung und Anwendung von Handcomputern. Er steht unter tamhan@tamoggemon.com jederzeit f√ľr Fragen, Trainings und Vortragsanfragen zur Verf√ľgung.