App-Review: Doors&Rooms 3

Redaktion 13. September 2015 1 Kommentar(e)
App-Review: Doors&Rooms 3 Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Adventure ohne Adventure – so lässt sich die Doors&Rooms-Serie am besten beschreiben. Wir befinden uns in Räumen, müssen diese durchsuchen und bestimmte Gegenstände kombinieren, um daraus zu entkommen. Gefragt sind Geduld und Kombinationsgabe. (kostenlos, erweiternde In-App-Käufe)

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Albräume

Wir stellen uns vor: Wir sind in einem unbekannten Raum eingesperrt und müssen nun sehen, wie wir da wieder heraus kommen. Tja, der Schrank ist durch ein Kombinationsschloss gesichert, die Fernbedienung hat keine Batterien, die Schubladen, die sich öffnen lassen, sind (natürlich) leer und, und, und. Wer bereits mal ein paar Adventures gezockt hat, kennt dieses Szenario. Greifen wir uns einen dieser Klassiker, befreien diesen von der Handlung und lassen lediglich die Rätsel als Bodensatz übrig, haben wir das Spielprinzip von Doors&Rooms. Adventure-Puristen werden wahrscheinlich verzweifelt aufstöhnen, aber das Prinzip funktioniert. Vor allem ungeduldige Spieler, die keine langatmigen Zwischensequenzen mögen, werden diese abgespeckte Version sehr zu schätzen wissen.

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Energetisches

Klarer Fall: Wer solch einen riesigen Aufwand betreibt, dieses doch recht komplexe Game mit ansprechenden Grafiken zu unterfüttern, immer wieder neue Rätsel zu ersinnen und all dies in qualitativ hochwertiger Form unter die Leute zu bringen, der möchte diese Arbeit auch ein wenig vergolden. Das Spiel ist kostenlos zu beziehen und es besteht noch nicht einmal ein Zwang, tief in die Tasche zu greifen. Somit haben wir es wieder mal mit dem berühmten Energie-System zu tun, das wir ja schon zu Genüge von den Zynga-Titeln her kennen, zuletzt hatte „Crime Scene“ uns kräftig zur Kasse zu bitten versucht. So ist es auch hier: Wer schnell vorankommen möchte, der zahlt, ansonsten sind Zwangspausen angesagt, bis der Energiebalken wieder voll ist.

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Fazit

Tolles und spannendes Spiel, das die Quintessenz der Adventures in einem Level-basierten Knobelspiel vereint und das trotz fehlender genretypischer Handlung dennoch spannend und kurzweilig ist. Ganz fĂĽr lau gibt es hier nichts: Wer nicht warten kann, der zahlt eben.

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