So könnte WhatsApp auch in Europa legal verwendet werden

Michael Derbort 20. Mai 2016 0 Kommentar(e)

Vor einiger Zeit hatte der Rechtsexperte Peter Burgstaller mit seiner Einsch√§tzung, dass WhatsApp in Europa aufgrund der datenschutzrechtlichen Bestimmungen eigentlich gar nicht legal benutzt werden k√∂nne, f√ľr reichlich Wirbel gesorgt. Wir haben berichtet.

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Auch wenn wir bislang von einem flächendeckenden Verbot verschont geblieben sind, hat diese Expertise ziemlich viele Nutzer nervös gemacht. Doch Burgstaller selbst liefert eine brauchbare Lösung aus dem Dilemma.

Kontakte verschl√ľsseln

Das Problem: S√§mtliche Kontakte des Nutzers werden direkt auf die Server in die USA √ľbertragen – unverschl√ľsselt. Genau darin liegt die Ursache f√ľr das juristische Tohuwabohu, das inzwischen so viele Nutzer verunsichert. Streng genommen m√ľsste jeder Nutzer bei jedem einzelnen seiner Telefonkontakte die Erlaubnis einholen, WhatsApp zu nutzen, da er damit ja ansonsten ungefragt pers√∂nliche Daten Dritter weitergibt. Insofern hat Burgstaller mit seinen Einw√§nden v√∂llig recht. Die L√∂sung besteht lediglich darin, die Daten verschl√ľsselt zu √ľbertragen. Damit w√§re eine EU-rechtskonforme L√∂sung bereits herbeigef√ľhrt. Fraglich ist jetzt nur noch, ob sich die Macher von WhatsApp diese Hinweise hinter die Ohren schreiben oder ob sie es auf eine Konfrontation mit der EU ankommen lassen m√∂chten.

Quelle: Futurzone

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