Wieso die Google-App „Arts and Culture“ mega-viral wurde

17. Januar 2018 Kommentare deaktiviert für Wieso die Google-App „Arts and Culture“ mega-viral wurde Kommentar(e)

Die Google-App „Arts and Culture“ gibt es schon seit über zwei Jahren, doch so richtig bekannt wurde sie erst in den letzten Wochen. 

Grund dafür ist ein Feature, das Google der App vor kurzem spendiert hat. Damit können wir unsere Selfies mit Porträts aus der Kunstgeschichte bzw. mit Kunstwerken aus über 1.200 Museen rund um den Globus abgleichen. „Ist dein Porträt in einem Museum?“ nennt sich dieses Feature und es funktioniert denkbar einfach: ein Selfie schießen und Googles Gesichtserkennungs-Software bemühen. Diese scannt daraufhin berühmte Bilder in den in der App hinterlegten Museen  – mit verblüffenden Ergebnissen, wie etwa jenes des US-Schauspielers Kumail Nanjiani (Silicon Valley, The Big Sick).

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Bildquelle: App Annie

Google ist überrascht

Google selbst ist von der Viralität der App vollkommen überrascht. Denn obwohl das neue Feature bereits Anfang Dezember integriert wurde, gingen die Downloadzahlen erst seit ca. Mitte Januar ab wie eine Rakete. In den USA liegt die App bereits in beiden Stores auf Platz 1. In Deutschland klettert sie ebenfalls beständig nach oben und lag Mitte Januar auf Platz 24.

Und dies obwohl die Gesichtserkennungsfunktion in der deutschen App gar nicht integriert ist. Aber viele Anwender lesen eben von der Mega-Viralität der App und laden sie mit der Hoffnung, diese Funktion vorzufinden, herunter. Die schlechten Bewertungen der letzten Tage beruhen auf der Ernüchterung, dass das Feature im Moment nur den US-Anwendern vorbehalten ist. Wie lange das noch so sein wird, ist ungewiss.

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Bildquelle: Twitter/Kumail Nanjiani

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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