Bloggerin beschwert sich über automatischen „Airbrush“-Effekt bei Samsung

Heiko Bauer 29. Juni 2016 0 Kommentar(e)

Als Mel Wells ihr neues Smartphone mit einem ersten Selfie feiern wollte, fand sie, dass mit dem Foto etwas nicht stimmte. Tatsächlich war ihr Gesicht künstlich geglättet worden und ihre Sommersprossen waren weg – ungefragt.

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Bild: Mel Wells via Instagram

Bild: Mel Wells via Instagram

Offenbar ist die »Airbrush«-Funktion in der Grundeinstellung der aktuellen Geräte der Koreaner aktiviert und gleich auf Beautylevel 8 eingestellt. Zum Vergleich stellte Wells zwei Fotos nebeneinander auf Instagram, eins mit und eins ohne Airbrushing. „Das bedeutet doch, dass jedem, der ein neues Samsung-Phone kauft und die Frontkamera nutzt, gesagt wird: ›Hey, wir sind Samsung, und wir denken, dass du besser aussiehst, wenn wir dein Selfie automatisch für dich airbrushen – auf Stufe 8′“, schrieb sie dazu.

Abschalten genügt?

Als darauf einige fragten, warum sie die Funktion nicht einfach abschaltet, statt den Hersteller zu beschimpfen, schrieb sie: „Ich denke, dass es eine Sache ist, wenn wir, die Kunden, beschließen, unser Bild nach dem Aufnehmen zu verändern, aber eine andere, wenn der Produzent das für uns entscheidet, noch bevor wir überhaupt fotografiert haben.“

Quelle: Refinery29

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