Off-Grid-Akku ReadySet soll Afrika erobern

Redaktion 5. Juni 2012 0 Kommentar(e)

Das Start-up Fenix International hat eine Off-Grid-Batterie mit dem Namen „ReadySet“  auf den Markt gebracht.Der Blei-Säure-Akku wird in ein beständiges Case verbaut und mit gängigen Anschlüssen für die Versorgung von Telefonen und anderer portabler Elektronik ausgestattet. In einer Woche können so insgesamt bis zu 50 Handys mit Strom versorgt werden. Der Akku hat eine Lebensspanne von drei Jahren und ist herkömlichen Autobatterien deutlich überlegen, da diese oft nach einem Jahr bereits nicht mehr nutzbar sind.

Fenix Readyset. Foto: fenix.com

Das Fenix ReadySet zum Aufladen von Handybatterien und andren portablen Akkus. (Foto: fenix.com)

Der Akku lässt sich über drei verschiedene Arten aufladen. Die Batterie kann an das Stromnetz oder ein Solarpanel angeschlossen werden, dass bis zu 15 Wattstunden an Energie liefern kann. Auch die Versorgung mit einem Fahrradgenerator ist möglich, mit diesem können bis zu 100 Wattstunden erzeugt werden. Fünf bis zehn Minuten Beinarbeit sollen ausreichen, um einen Telefonakku vollständig zu laden. Ebenfalls geplant sind Module zur Stromerzeugung aus Wasser und Wind.

Verkauft wird ReadySet für 150 Dollar (rund 120 Euro) direkt als auch als Whitelabel-Version an Telekom-Unternehmen. Zielgruppe sind lokale Unternehmer, die ihren Kunden Gebühren für das Aufladen ihrer Geräte verrechnen. Da in Afrika zwar der Smartphone-Markt boomt, die Infrastruktur aber vielerorts nicht gegeben ist, will das Unternehmen vorrangig am „schwarzen Kontinent“ Fuß fassen.

Quelle: Fenix via  Pressetext.com

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